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Alexa persönlich: Amazons Sprachassistentin unterscheidet Benutzer

Amazons digitale Sprachassistentin Alexa soll per Update bis zu sechs verschiedene Stimmen erkennen können. Nachrichtenversand, Newsfeeds und Musikvorschläge sollen so besser auf die einzelnen Personen eines Haushalts angepasst werden können.

Alexa Stimmerkennung (AT)

Amazons Sprachassistent soll bald bis zu sechs unterschiedliche Stimmen erkennen können.

(Bild:  Amazon)

Teilen sich mehrere Personen in einem Haushalt einen Amazon-Sprachassistenten, konnte dieser bisher nicht zwischen den Stimmen der einzelnen Personen unterscheiden. Individuelle Musikvorschläge oder personalisierte Anrufe zwischen Echo-Geräte waren somit nicht möglich.

Das könnte sich bald ändern, wie Techcrunch schreibt und der Online-Versandhändler in einem Video auf seiner US-Homepage erklärt: Per Update soll Alexa in der Lage sein, bis zu sechs Stimmen zu unterscheiden, indem man individuelle Sprachprofile anlegt. Jede Person muss dafür ein eigenes Voice Training über die Alexa-App absolvieren.

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Amazon verspricht durch das Update maßgeschneidertere Ergebnisse auf Anfragen und einfachere Spracheinkäufe: Hat man diese per Pin abgesichert, soll Alexa zum Kauf berechtigte Personen anhand der Stimme erkennen und einen Einkauf ohne vorheriges Vorsprechen der Pin ermöglichen. Auch die Telefoniefunktionen sollen profitieren: So liest Alexa zukünftig nur noch die Nachrichten vor, die sie einem Stimmprofil zuordnen kann und sendet individuelle Absenderinformationen bei abgehenden Telefonaten und Nachrichten gleich mit.

Für Newsfeed und Music-Unlimited-Flatrate legt Alexa individuelle Nutzerprofile nach den Vorlieben der einzelnen Personen an. Das Update rollt Amazon nach eigener Aussage sukzessive zunächst in den USA aus. Wann es nach Deutschland kommt, ist noch unklar. (mre)

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