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Alphabet-Labor X entwickelt automatisiertes System gegen Drohnen-Kollisionen

Je mehr unbemannte Fluggeräte im Luftraum unterwegs sind, desto höher wird die Gefahr von Zusammenstößen. Im Project Wing des Google-Konzerns Alphabet wird an einer Lösung für dieses Problem gearbeitet.

Alphabet-Labor X entwickelt automatisiertes System gegen Drohnen-Kollisionen

Die Vision eines Himmels voller autonomer Flugzeuge ist nicht mehr so weit hergeholt, wie sie einst schien. In Großbritannien hat Amazon mit seinen Quadrocoptern bereits echte Bestellungen ausgeliefert, und ein Start-up namens Zipline hat gezeigt, dass es mit seinen Flügel-Drohnen Medikamente in abgelegene Gegenden bringen kann. Vor diesem Hintergrund entwickelt das X Laboratory des Google-Konzerns Alphabet eine automatisierte Lösung zur Vermeidung von Kollisionen im Luftraum, wie Technology Review online in "Wenn Drohnen Umwege fliegen" berichtet.

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Tatsächlich wird das Fehlen einer Flugsicherung für Drohnen häufig als das größte Hindernis für die Einführung von Warenlieferungen per Luftfracht genannt. Denn viele der Drohnen werden in geringen Höhen über dem begrenzten Luftraum von Städten unterwegs sein, so dass die Gefahr für Kollisionen bei großen Stückzahlen rapide zunimmt. Mit "Project Wing" soll sich das ändern.

Vergangene Woche haben die Alphabet-Forscher ihre neue Technologie im Drohnen-Testgebiet des Virginia Polytechnic Institute getestet. Bei dem Experiment kamen insgesamt sechs Drohnen zum Einsatz. Drei davon gehörten zu Project Wing – wie bei echten Lieferungen holten sie Pakete ab und lieferten sie aus. Gleichzeitig flogen zwei Drohnen von Intel und eine von Virginia Tech simulierte Rettungsmissionen. Zusammenstöße ließen sich durch den Austausch der Flugrouten und automatisierte Änderungen daran tatsächlich verhindern.

Mehr dazu bei Technology Review online:

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