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Alphabet investiert in Lyft, Lyft strebt an die Börse

Eine Milliarde Dollar frisches Geld hat Lyft kürzlich bei Wagniskapitalgebern eingesammelt, vor allem von Alphabet. An die Börse möchte Lyft offenbar schon 2018 gehen.

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Windschutzscheibe mit Aufklebern von Uber und Lyft

Aufkleber von Uber und Lyft auf einer Windschutzscheibe

(Bild: dpa, Richard Vogel/Archiv)

Die Lyft-Gründer John Zimmer (l.) und Logan Green (r.) posieren mit David Lawee von CapitalG (Mitte).

(Bild: Lyft)

Lyft meldet eine weitere Finanzierungsrunde: Investoren, angeführt von Alphabets Fonds CapitalG, haben demnach eine Milliarde Dollar für ein Elftel Lyfts bezahlt. Entsprechende Pläne waren bereits Mitte September durchgesickert. CapitalG (ehemals Google Capital) wird fortan einen Sitz in Lyfts Verwaltungsrat haben. Der Beförderungsvermittler hat außerdem mitgeteilt, dass er nun 95 Prozent aller US-Wohnsitze abdeckt und bereits eine halbe Milliarde Fahrten verzeichnet.

Die New York Times berichtet außerdem, dass Lyft sich auf einen Börsengang vorbereitet. Bereits im kommenden Jahr sollen Lyft-Anteile öffentlich gehandelt werden. Gespräche mit Investmentbanken werden geführt, wie Insider der Zeitung erzählt haben.

Die Alphabet-Investition in Lyft ist möglicherweise eine Reaktion auf den heftigen Konflikt mit Uber. Denn zunächst hatte die Google-Mutter auf Uber gesetzt. Über GV (ehemals Google Ventures) hält Alphabet auch Anteile an dem Branchenführer.

Doch seit Anfang des Jahres treffen sich die beiden Unternehmen eher vor Gericht. Uber und die Alphabet-Tochter Waymo forschen unabhängig von einander an Technik für selbstfahrende Autos. Der ehemalige Waymo-Manager Anthony Levandowski soll 14.000 Dokumente kopiert und zu Uber mitgenommen haben. Waymo hat Uber wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen, Patentverletzung und Unlauterem Wettbewerb verklagt. Inzwischen laufen in der Causa auch strafrechtliche Ermittlungen. (ds)

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