Alsfelder Stadtverwaltung nach Erpressungsversuch wieder am Netz

Die Alsfelder Stadtverwaltung ist wieder per Mail erreichbar und sämtliche Services sind wieder verfügbar.

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(Bild: alsfeld.de )

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Nachdem die Stadtverwaltung der hessischen Stadt Alsfeld am vergangenen Donnerstag nach einem Erpressungsversuch sämtliche Server heruntergefahren hatte, sind diese nun wieder online.

Die Stadtverwaltung sei wieder uneingeschränkt elektronisch erreichbar, heißt es in einer kurzen Mitteilung auf der Website der Stadt. Weitere Details zu den Geschehnissen der vergangenen Tage nennt Alsfeld (noch) nicht. Derzeit ermittelt die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main in dem Erpressungsfall.

Wie heise online berichtete, hatte sich die Stadt am Donnerstagmorgen (3. Januar) vorsichtshalber dazu entschieden, ihre Systeme vom Netz zu nehmen, nachdem ihr auf bislang nicht näher beschriebenem Wege eine Erpresserbotschaft übermittelt worden war. Darin wurde Geld in Form von Bitcoin gegen – möglicherweise verschlüsselte oder kopierte – Daten gefordert. In der Folge war die Stadtverwaltung zeitweise nicht per E-Mail erreichbar; auch konnte sie vorübergehend keinerlei Dienstleistungen am PC erbringen.

Ursprünglicher Artikel:

(ovw)