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Altes Zeug zum Vierten: Von der PDP-11/73 und anderen Schätzchen

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Zum vierten Mal öffnet das Vintage Computer Festival Europe (VCFE) vom 3. bis zum 4. Mai 2003 seine Pforten in München. Der diesjährige Schwerpunkt: "Homecomputer professionell".

Wer immer schon einmal sehen wollte, wie auf dem C64 Spiele entwickelt wurden oder wie eine Festplatte arbeitet, der ist in der Ausstellung des Vintage Computer Festival richtig. Dort kann man dann auch Wissenschaftliche Tischrechner, den Commodore Amiga 1000, den KC85 oder eine DEC PDP-11/73 mit dem Unix-Derivat 2.11BSD begutachten: Alles längst vergessene Rechenmaschinen, aus einer Zeit, als die Diskette das tragbare Speichermedium der Zukunft war.

Wem die Ausstellung zu wenige Hintergrundinformationen liefert, der kann sich auf den acht Vorträgen weiterbilden. Hier geht es dann detailliert um frühe Vektorrechner, den Kleinrechenautomat D4a und um CCDD-XML. Wer nicht vor Ort sein kann, dem bleibt die Live-Übertragung der Vorträge und Bilder von der Ausstellung. Wer dann immer noch nicht den Hals voll hat, der kann sich auf dem Flohmarkt umsehen. Hier gilt: "Handel mit Computertechnik, die älter als 10 Jahre ist."

Das Festival will zeigen, dass der sehr weitreichende professionelle Einsatz von Homecomputern in den 80er Jahren heute gerne unterschätzt wird. Dabei gab es vielfältige Anwendungen. Programme wie AppleWriter oder Textomat sind aus heutiger Sicht sehr kompliziert, der damalige Nutzwert war aber enorm.

Ziel des Vintage Computer Festivals ist es, den Erhalt und die Pflege historischer Computer und anderer (E)DV-Gerätschaften zu fördern, das Interesse an vermeintlich überflüssiger Hard- und Software zu wecken -- und vor allem, den Spaß daran auszuleben.

Siehe dazu auch: (see)

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