Am Montag kommt "Bugbear", das Schreckgespenst

Der äußerst aggressive Computer-Wurm "Bugbear" (Schreckgespenst) könnte am Montag auch in Deutschland größeren Schaden anrichten.

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Der äußerst aggressive Computer-Wurm "Bugbear" (Schreckgespenst) könnte am Montag auch in Deutschland größeren Schaden anrichten. "Nachdem 'Bugbear' in der vergangenen Woche vor allem in Asien, Australien, den USA und Großbritannien kursierte, hat sich der Wurm am Wochenende massenhaft auch in Kontinental-Europa verbreitet", sagte Christoph Fischer, Experte für Computerviren, am Sonntag. Der Wurm versucht nicht nur, vertrauliche Daten wie Passwörter oder Kreditkarten-Nummern auszuspähen. Nach Angaben von Fischer richtet er zudem auf den befallenen PCs eine Hintertür ein, durch die sich Unbefugte auf den Rechner einloggen können.

Da viele Rechner von ihren Besitzern nicht auf dem neusten Stand gebracht wurden, konnte sich der schon seit mehreren Tagen bekannte Computer-Wurm massenhaft rund um den Globus verbreiten. "Bei der Aktualisierung der Antiviren-Software hinken die durchschnittlichen Windows-Anwender ein halbes Jahr hinterher, bei den Patches von Microsoft liegt der Schnitt über einem Jahr", meinte Experte Fischer. Die Verantwortlichen würden häufig nur durch akute Bedrohungen aufgeschreckt und dann etwas unternehmen. "Nach einem Vierteljahr sind in vielen Unternehmen alle gute Vorsätze vergessen, und es existiert immer noch kein erprobtes Verfahren für einen dauerhaften Schutz." (dpa)/ (tig)