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Amazon Pantry: füllt Vorräte auf und lässt Haushaltsgeräte selbst Nachschub ordern

Der für Haushaltsartikel gedachte Bestelldienst Amazon Pantry wird ab sofort auch in Deutschland angeboten. Außerdem kooperiert der Versandhändler mit Herstellern von Kaffeemaschinen oder Fressnäpfen, die bei Bedarf eigenständig Nachschub bestellen.

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Amazon Pantry

Mit Amazon Pantry will der Online-Versandhändler auch deutsche Vorratsschränke auffüllen.

(Bild: Amazon)

Nach dem Amazon Dash-Button, mit dem Nutzer beispielsweise Waschmittel oder Kaffeepads auf Knopfdruck ordern können, erweitert der Online-Versandhändler seinen Amazon Dash Replenishment Service (DRS) in den USA nun um Geräte, in denen der Nachschub-Knopf bereits integriert ist. Hierzu wirbt Amazon um Hersteller, die die automatische Bestellfunktion direkt in ihre Produkte einbauen wollen. Der Nachschub kann wahlweise vom Besitzer angefordert werden, alternativ bestellt der Drucker seine Patronen selbst oder der elektronische Fressnapf ordert eigenständig neue Leckerlis.

Die Funktion zu integrieren erfordert nach Amazon-Angaben nur wenige Zeilen Code. Unternehmen wie Whirlpool, Samsung, Brita, Brother oder General Electric haben bereits Produkte mit Nachfüll-Option vorgestellt. Amazon will jedoch auch kleine Hersteller und Hobby-Bastler für seinen Dienst gewinnen.

Derzeit befindet sich der Amazon Dash Replenishment Service noch im Beta-Stadium, die Teilnahme ist auf ausgewählte Partner beschränkt. Noch in diesem Herbst will Amazon die API jedoch für alle Interessierten anbieten.

Amazon stellt seinen neuen Dienst vor

Auch an anderer Stelle im Haushalt will Amazon seinen Kunden das Leben leichter machen. Prime-Mitglieder können Waren des täglichen Bedarfs zusammenstellen, die dann für 4,99 Euro pro Bestellung nach zwei bis drei Tagen beim Kunden eintreffen. Ab sofort steht der Dienst auch in Deutschland zur Verfügung.

Unter Amazon Pantry bietet der Versandhändler Lebensmittel, Getränke, Haushalt, Drogeriewaren, Beauty-Artikel, Babyb- und Haustierbedarf an. Dort lassen sich auch Einkaufslisten anlegen oder in der Vergangenheit schon einmal gekaufte Boxen nachbestellen. Die maximale Füllmenge einer Box ist auf 20 Kilogramm beziehungsweise 110 Liter begrenzt. Eine Prozentangabe soll dem Käufer verdeutlichen, wie viel Platz noch in der Kiste ist. (anw)

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