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Amazon bereitet Europa-Start des Android-Stores vor

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Der Appstore bietet das gewohnte Amazon-Look-and-Feel inklusive dem Empfehlungssystem.

Amazon will in der nächsten Woche bekanntgeben, den eigenen Shop für Android-Apps im kommenden Herbst auch in Europa zugänglich zu machen. Dies will das Technikblog All Things Digital aus Insiderkreisen erfahren haben. Das könne auch bedeuten, dass Amazon den Verkaufsstart des Multimedia-Tablets Kindle Fire in Europa vorbereite, spekuliert das Blog weiter. Das Kindle Fire hat keinen Zugang zum offiziellen Android-Shop von Google, sondern greift nur auf den Amazon-Shop zu, zusätzlich hat es Zugang zu einem großen Angebot an Filmen, TV-Serien und Magazinen.

Der Appstore von Amazon startete 2011. Er ist eine alternative Quelle für Android-Apps und punktet gegenüber dem Google-Shop mit der Möglichkeit, die Apps in einer virtuellen Maschine vorab zu testen. Zudem unterzieht Amazon die Apps einer gründlicheren Prüfung als Google und bietet jeden Tag eine andere kostenpflichtige App umsonst an. Ein weiterer Vorteil wäre, dass Amazon zumindest für sein bisheriges Angebot in Deutschland die Bezahlung per Bankeinzug ermöglicht, während man bei Google nur per Kreditkarte oder unter bestimmten Voraussetzungen per Mobilfunkrechnung zahlen kann. Allerdings erwies sich der Amazon Appstore in einem ersten Test von heise online als nicht ganz unproblematisch: Er hat ein umständliches DRM, das in regelmäßigen Abständen eine Online-Verbindung erfordert. Außerdem wird verlangt, dass man am Smartphone die Option einschaltet, Apps aus beliebigen Quellen zu installieren – eine potenzielle Sicherheitslücke. Auch unter Entwicklern ist der Appstore umstritten. (jow)

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