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Amazon bringt Alexa auf Wearables

Mit dem Alexa Mobile Accessory Kit können Entwickler die Sprachsteuerung nun auch in Geräte bringen, die über Bluetooth an die Alexa-App gebunden sind.

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Siri, Google Now, Cortana, Alexa: 56 Prozent haben digitale Assistenten ausprobiert

(Bild: c't)

Noch vor Beginn der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas kündigt Amazon neue Entwicklertools für den Sprachassistenten Alexa an: Das Alexa Mobile Accessory Kit soll das seit dem vergangenen Jahr verfügbare AVS Device SDK ergänzen, um Alexa auf einer ganzen Reihe weiterer Wearables verfügbar zu machen – darunter beispielsweise Kopfhörer, Smartwatches oder auch Fitnessarmbänder.

Mit dem AVS Device SDK konnten Entwickler und Gerätehersteller den Sprachassistenten bisher schon direkt in Produkten wie smarten Lautsprechern implementieren. Mittels des Alexa Mobile Accessory Kit wird dafür künftig eine Bluetooth-Verbindung zwischen dem Wearable und der Alexa App auf einem gängigen Android- oder iOS-Device genügen.

OEM-Partner sind bereits an Bord

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Ausführliche Übersicht der Sprachhelfer bei c't:

Assistent allgegenwärtig

Erste OEM-Hersteller, darunter Bose, Jabra, iHome, Beyerdynamic sowie Bowers & Wilkins, arbeiten laut Amazon bereits an der Umsetzung in ihre Kopfhörer und Headsets. Insbesondere Bose soll sich aktiv an der Entwicklung des Alexa Mobile Accessory Kit beteiligt haben. Den Herstellern fällt es mit dem Kit leichter, ihre Geräte aufzuwerten. Amazon hingegen verstärkt seine Marktposition im Sprachassistenten-Wettbewerb mit Apple, Google und Microsoft.

Amazon will das Alexa Mobile Accessory Kit im Lauf dieses Jahres öffentlich verfügbar machen, einen konkreten Termin gibt es aber bisher nicht. Interessierte Entwickler können sich für eine Benachrichtigung registrieren. Das Amazon Developer Portal hält derweil umfassende Informationen zu den Alexa Voice Services (AVS) vor. (map)

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