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Amazon entlässt Mitarbeiter wegen Datenweitergabe

Bei internen Ermittlungen hat Amazon mindestens einen Mitarbeiter identifiziert, der E-Mail-Adressen von Kunden an externe Händler verkauft haben soll.

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Amazon

(Bild: dpa, Reed Saxon/Symbolbild)

Ein Mitarbeiter von Amazon hat offenbar E-Mail-Adressen von Kunden an externe Händler verkauft, die Waren über die Handelsplattform angeboten haben. Der Mitarbeiter sei jetzt identifiziert und entlassen, die Händler vom Marktplatz ausgeschlossen worden, teilte Amazon dem Wall Street Journal mit. Betroffene Kunden seien informiert worden. Es gebe keine Hinweise darauf, dass über die E-Mail-Adressen hinausgehende Daten veruntreut wurden. Entsprechende Ermittlungen liefen bei Amazon bereits seit September.

Den betroffenen Händlern waren die E-Mail-Adressen bis zu 2000 US-Dollar wert. Sie sollen sie vor allem dazu benutzt haben, die Kunden zu bedrängen, negative Bewertungen zu löschen. Damit wären sie in Trefferlisten weiter nach vorne gewandert und ihre Chancen auf einen Verkauf hätten sich erhöht. (hos)