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Amazon nennt deutsche Preise für Office 2007

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Details zur Zusammenstellung der Pakete und zu den Preisen bei dem neuen Office 2007 hat Microsoft bereits Mitte Februar genannt. Sie bezogen sich jedoch allein auf die USA. Jetzt listet Amazon alle Varianten inklusive Preisen für den Neukauf und für Upgrades, die Kunden bereits vorbestellen können. Mit einer Lieferung dürfen Besteller dieses Jahr aber nicht mehr rechnen. Zwar will Microsoft das "größte Update seit über zehn Jahren" am 30. November offiziell vorstellen, Endkunden müssen sich jedoch bis Ende Januar gedulden, bis die Bürosoftware in den Regalen der Händler steht. Amazon nennt als Erscheinungstermin denn auch den 1. Februar 2007.

Für die neue Bürosoftware verlangt Microsoft auch in Europa die gleichen Preise wie für Office 2003, modifiziert aber die Zusammenstellungen der Anwendungen. Insbesondere die bisherige Version für Schüler, Studenten und Lehrer richtet sich jetzt an jeden Privatanwender und heißt fortan Home and Student. Damit entfällt die bisherige Einschänkung, dass im Haushalt mindestens eine berechtigte Person leben muss, womit Microsoft bislang aber recht großzügig umging, da jeder das Paket ohne Nachweis kaufen konnte. Die jetzige 169 Euro teure Home-Version enthält neben Word, Excel und PowerPoint das Programm OneNote, mit dem Benutzer Notizen erfassen und strukturieren können, um sie später etwa in Word weiterzubearbeiten. Dafür fehlt der Home-Version der Personal Information Manager und E-Mail-Client Outlook.

Die Standardversion aus Outlook, Word, Excel und PowerPoint kostet wie bisher 549 Euro (Upgrade: 299 Euro). Office 2007 Professional mit der zusätzlichen Datenbank Access ist für 649 Euro zu haben (Upgrade: 399 Euro). Speziell an kleine Firmen oder Freiberufler richtet sich die Office Small Business 2007, das neben Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationssoftware das einfache DTP-Programm Publisher und mit dem "Business Contact Manager" eine Outlook-Erweiterung zum Verwalten von Firmenkontakten mitbringt. Die 849 Euro teure Ultimate-Variante richtet sich an Firmenkunden und enthält neben den Standardanwendungen unter anderem InfoPath für elektronische Formulare und die Kommunikationssoftware Groove. Als Upgrade ist sie für 699 Euro zu haben.

Sowohl Office Professional Plus als auch Enterprise können Firmen ausschließlich durch Abschließen einer Volumenlizenz beziehen und fehlen daher im Amazon-Angebot. Die Basic-Variante aus Word, Excel und Outlook können Interessierte ebenfalls nicht einzeln kaufen: Sie liefert Microsoft nur als OEM-Version an PC-Hersteller. Eine Übersicht zu allen Varianten findet sich auf Microsofts US-Website. (db)

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