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Amazon plant Eröffnung weiterer kassenloser Amazon-Go-Supermärkte

Einkaufen ohne Schlange stehen zu müssen, verspricht der kürzlich eröffnete Supermarkt Amazon Go, der ohne Kassen auskommt. In den USA will Amazon vermutlich weitere sechs Filialen eröffnen.

Amazon plant Eröffnung weiterer kassenloser Amazon-Go-Supermärkte

Im Januar hatte Amazon in Seattle im US-Bundesstaat Washington einen kassenlosen Amazon-Go-Supermarkt eröffnet. Nach Angaben der US-Webseite Recode sollen nun weitere sechs Filialen folgen. Fünf davon könnten ebenfalls am Firmenstammsitz von Amazon in Seattle angesiedelt sein, eine weitere Filiale in Los Angeles im Einkaufzentrum "The Grove". Entsprechende Gespräche mit dem Besitzer, dem US-amerikanischen milliardenschweren Geschäftsmann Rick Caruso, sollen auf Amazons Engagement in der kalifornischen Shopping Mall hindeuten. Weder Amazon noch Caruso wollten die Angaben jedoch bisher bestätigen.

Mit einiger Verzögerung ist Amazons erster Amazon-Go-Supermarkt für das Publikum eröffnet worden. Dort können Kunden typische Supermarkt-Artikel wie Lebensmittel, Getränke und Süßigkeiten in den Einkaufskorb legen, die von dutzenden Kameras und Sensoren erfasst und deren Preise automatisch zusammengerechnet werden. Beim Passieren einer Schranke am Ausgang checkt der Kunde mit seiner Amazon-Go-App aus und bezahlt den Warenkorb.

Amazon versucht, mit seinem Go-Ladengeschäft in den stationären Handel zu expandieren und dabei den Offline-Einkauf für seine Kunden so einfach und schnell wie möglich zu gestalten. Ganz ohne Mitarbeiter kommen die Amazon-Go-Supermärkte allerdings nicht aus: Zur Begrüßung, zur Bestückung der Regale und zur Überwachung beispielsweise der Abgabe alkoholischer Getränke an Erwachsenen kommt weiterhin Personal zum Einsatz. (olb)

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