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Amazon stellt Echo-Lautsprecher mit Touchscreen vor

Der Online-Händler Amazon spendiert seinem erfolgreichen Echo-Lautsprecher einen Bildschirm, berichtet das Wall Street Journal. Der Konzern kämpft darum, seinen Vorsprung bei solchen Geräten gegen die wachsende Konkurrenz abzusichern.

Amazon Echo

(Bild: dpa, Christoph Dernbach)

Amazon will laut einem Zeitungsbericht das Angebot seiner vernetzten Echo-Lautsprecher um ein Modell mit Bildschirm erweitern. Auf dem Touchscreen mit sieben Zoll Display-Diagonale könnte die integrierte Assistentin Alexa zusätzliche Informationen bei Antworten auf Fragen des Besitzers zum Beispiel nach Wetter oder Verkehr anzeigen. Das Gerät könne noch am Dienstag präsentiert werden und ab Juni in den Handel kommen, schrieb das Wall Street Journal . Auf angeblichen geleakten Fotos des Geräts im Internet war so etwas wie eine modernere Version eines Radioweckers zu sehen.

Der erste Echo-Lautsprecher (ab 97,77 €) kommuniziert mit den Nutzern per Spracheingabe. Dass Alexa künftig auch verstärkt visuelle Informationen geben soll, wurde bereits im Februar klar. Damals erweiterte Amazon die Software auf seinen Fernseh-Boxen und -Sticks so, dass neben der gesprochenen Antwort auch zusätzliche Informationen auf dem TV-Bildschirm angezeigt werden. Das sind zum Beispiel die Prognose für die nächsten Tage beim Wetter oder das nächste Spiel des Teams bei Fragen nach einem Fußball-Ergebnis.

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Zunächst wurden die zusätzlichen visuellen Informationen auf dem TV-Bildschirm bei Alexa-Anfragen nur auf Antworten beschränkt, die direkt von Amazon geliefert werden. Sie werden aber auch für Partner offenstehen. Vor kurzem erweiterte der weltgrößte Online-Händler die Echo-Modellpalette auch um die Version "Look" mit einer Kamera. Damit sollen Nutzer Fotos und Videos von ihrem Outfit aufnehmen können. Angesehen werden sie bisher über eine Begleit-App auf dem Smartphone. Die Software soll auch helfen, sich zwischen verschiedenen Kombinationen von Anziehsachen zu entscheiden.

In dem Konkurrenzkampf digitaer Assistenten um die Gunst der Nutzer arbeitet Amazon daran, Alexa in möglichst viele Geräte verschiedener Hersteller zu bringen. Google versucht das gleiche mit seinem Google Assistant und brachte mit "Home" auch einen eigenen vernetzten Lautsprecher auf den Markt. Apple integriert seine Assistentin Siri in alle Geräte des Konzerns. Und Microsoft brachte seine entsprechende Software Cortana in einem Lautsprecher des von Samsung übernommenen Hifi-Spezialisten Harman Kardon unter.

(dpa) / (kbe)

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