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Amazons Alexa im Grusel-Gewand

Mit Hilfe eines servobetriebenen Totenkopfes und eines Rasperry Pi hat Bastler Mike McGurrin Amazons Sprachassistentin Alexa ein Gesicht gegeben. Auf seinem Blog zeigt er, wie das "Yorick" getaufte Projekt funktioniert.

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(Bild: ViennaMike/YouTube)

Von
  • Marten Siegmann
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Das Internet ist voll von heißen IT-News und abgestandenem Pr0n. Dazwischen finden sich auch immer wieder Perlen, die zu schade sind für /dev/null.

Wenn Amazons Alexa ein Gesicht hätte – so hätten es sich wohl die Wenigsten vorgestellt. Mit Hilfe eines servogesteuerten Totenkopfes, eines Rasperry Pi und viel freier Zeit hat Bastler Mike McGurrin seine eigene visuelle Interpretation von Amazons Sprachassistentin verwirklicht. Die hört, in Anspielung auf Shakespeare, auf den Namen Yorick und ähnelt auch verdächtig dem Totenkopf Morte aus dem Rollenspiel Planescape: Torment. Auf seinem Blog zeigt der Erfinder, wie Yorick funktioniert.

Der auf drei Achsen bewegliche Totenkopf – einst ein Halloween-Geschenk von McGurrins Frau – bildet neben dem Raspberry Pi die Grundlage für den Aufbau des Projekts. Softwareseitig beruht Yorick auf Alexa Pi, das den Pi mit Hilfe eines Mikrofons in einen "ansprechbaren" Alexa-Client verwandelt. Ein Audio-Servo-Controller und Lautsprecher sorgen dann dafür, dass aus der Tonausgabe fast lippensynchrone Bewegungen für den Kiefer des Totenkopfes interpretiert werden. Durch einen weiteren Servo-Controller werden Kopf- und Augenbewegungen gesteuert.

(msi)