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Amazons Smart-Home-Chef: Sprach-Assistenten werden immer in Hörweite sein

Menschen werden in Zukunft ganz selbstverständlich mit digitalen Assistenten in ihrer Umgebung sprechen, sagt Amazons Smart-Home-Chef Daniel Rausch.

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Alexa

Ein Programm-Update soll verhindern, dass Amazons Alexa seine Nutzer mit unerwartetem Lachen verstört.

(Bild: dpa, Britta Pedersen)

Amazon stellt sich auf eine Zukunft ein, in der Menschen sich ganz selbstverständlich mit Technik in ihrer Umgebung unterhalten, ohne darauf zu achten, an welches Gerät sie sich gerade wenden. "Sie werden eventuell unterscheiden, welchen digitalen Assistenten sie ansprechen – aber es wird immer weniger wichtig, welches Gerät ihnen zuhört", sagte der Smart-Home-Chef des Online-Händlers, Daniel Rausch, der dpa am Rande der Technik-Messe IFA.

Amazon ist einer der Vorreiter bei sprechenden Assistenten mit seiner Software Alexa. Sie steckt zum einen in den hauseigenen vernetzten "Echo"-Lautsprechern (ab 93,07 €) – und Amazon versucht massiv, sie auch in
Technik anderer Anbieter unterzubringen. Inzwischen gebe es 20.000 Geräte, die Alexa unterstützten, sagte Rausch. Ende vergangenen Jahres seien es erst 4000 gewesen.

Alexa steht in einem scharfen Wettbewerb mit der Konkurrenz-Software Google Assistant. Der Internet-Konzern will sich ebenfalls einen Platz in Geräten möglichst vieler Hersteller sichern. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Canalys liegt zumindest bei vernetzten Lautsprechern der Google Assistant inzwischen vor Alexa. Andere Marktforscher wie Strategy Analytics sehen eher Amazon vorne. Apple beschränkt sich unterdessen darauf, seine Siri-Software nur in den eigenen Geräten einzusetzen.

Er gehe auch davon aus, dass die Assistenten verschiedener Anbieter nicht nur nebeneinander aktiv werden, sondern auch interagieren, sagte Rausch. So können US-Nutzer seit Mitte August die Zusammenarbeit von Amazons Alexa und Microsofts Cortana testen. Genauso rechne er damit, dass Menschen die sprechenden Assistenten auch außerhalb des Haushalts – etwa auf der Arbeit oder im Hotel – nutzen werden, sagte Rausch.

Alexa war im Mai in Negativschlagzeilen geraten, nachdem einer der Echo-Lautsprecher in den USA die Unterhaltung eines Paars aufnahm und einen ihrer Kontakte verschickte. Wie Amazon damals erklärte, hatte die Software im Echo-Lautsprecher zunächst einmal in dem Gespräch fälschlicherweise ihren Namen "Alexa" herausgehört – und dann auch die Anweisung, eine Nachricht zu versenden. Rausch bekräftigte, es habe sich um eine extrem seltene Serie von Hörfehlern gehandelt, und Amazon arbeite daran, solche Abfolgen noch unwahrscheinlicher zu machen.

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(axk)

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