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Amazons Web Services sind noch nicht profitabel

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Amazon versucht seit einiger Zeit, mit On-Demand-Rechendiensten und Web Services neben seinem Einzelhandel ein weiteres Standbein aufzubauen. Auf die Frage, ob die Sparte Web Services (AWS) Gewinne erbringe, sagte Amazon-Chef Jeff Bezos auf der Web 2.0 Expo 2007 in einem Keynote-Gespräch mit Tim O'Reilly, sie mache mit den Diensten derzeit kein Geld, es handle sich um eine Investition. Sein Unternehmen habe aber die Absicht, mit AWS Gewinne einzufahren.

AWS bietet seit vorigem Jahr stufenweise wählbare Rechenleistung für selbst konfigurierbare Linux-Server unter dem Namen Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) an. Die Speicherung der bootfähigen Linux-Images erfolgt dabei im Amazon Simple Storage Service (S3). Weiter im Angebot sind E-Commerce Service (ECS), die Alexa Web Search Platform und der Simple Que Service (SQS). Die Zahl der bei S3 gespeicherten Objekte sei seit Juli 2006 von 800 Millionen auf 5 Milliarden angestiegen, heißt es in US-Medienberichten. Diese Menge gibt allerdings keine Auskunft über die Entwicklung der Kundenzahl. (anw)