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Amerikanische Elektroautohersteller fürchten Subventionsabbau

Tesla und Co. verkaufen sich auch deshalb gut, weil viele US-Bundesstaaten generöse Steuererleichterungen bieten. Das könnte sich unter Trump nun ändern.

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Amerikanischer Elektroautohersteller fürchten Subventionsabbau

In den USA erlahmt der Trend zur Unterstützung von E-Autos durch Subventionen und Steuererleichterungen. Die neue konservative US-Regierung sowie politische Veränderungen in den Bundesstaaten drehen dem Wirtschaftszweig den Geldhahn ab, berichtet Technology Review in seiner Online-Ausgabe (USA: E-Autos auf der Kriechspur).

Bundesstaaten wie Tennessee, Illinois und Pennsylvania haben ihre Elektroauto-Incentives, die oftmals Tausende Dollar wert sind, bereits auslaufen lassen. Damit gibt es die Förderprogramme für Stromer nur noch in 16 von vormals 25 Staaten. Andere Bundesstaaten könnten bald folgen: Auch die Gesetzgeber in Colorado und Utah versuchen derzeit, Steuererleichterungen für E-Autos zu streichen.

Derzeit variieren die Subventionen von Bundesstaat zu Bundesstaat stark. In Louisiana gibt es beispielsweise bis zu 9500 US-Dollar, in Colorado 5000 US-Dollar. In New Jersey und Washington D.C. spart man die lokale Mehrwertsteuer und die sonst auf Autos erhobene Luxussteuer. Hinzu kommen die 7500 Dollar an Steuererleichterungen für neue E-Autos, die die US-Bundesregierung springen lässt. Doch die könnte die Trump-Regierung stoppen – es gibt bereits erste Anzeichen dafür.

Gegner der E-Auto-Prämien argumentieren, dass es sich nur um ein "Geschenk für die Reichen" handele, denn die seien derzeit der einzige Markt für die Hersteller von Elektrofahrzeugen. Unter Donald Trump droht E-Auto-Verfechtern auch noch anderes Ungemach: Das Team des neuen Präsidenten will die von der Obama-Administration beschlossenen strikten Benzinsparregelungen für Neufahrzeuge außer Kraft setzen. Damit fiele die Motivation für die Autohersteller weg, E-Autos als Ausgleich für spritfressende PS-Monster herzustellen.

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