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Amiga-Emulator im Chrome-Browser

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Bevor der Amiga wie im Bild das erste Mal gebootet ist, vergeht einige Zeit, weil der PNaCl erstmal den auf dem Webserver vorliegenden architekturunabhängigen Bytecode in Maschinencode übersetzen muss.

Cloanto, bekannt für seine Emulator-Distributionen Amiga Forever und C64 Forever, hat gemeinsam mit Google den Universal Amiga Emulator (UAE) als Demo für den Portable Native Client (PNaCl) auf Chrome für Windows, Mac OS X, Linux und Chrome OS portiert. In der Demo für Chrome 31 und höher bootet der Amiga Emulator die altbekannte Workbench. Das dauert beim ersten Start eine Weile, die der Emulator einem mit lustigen Sprüchen vertreibt, während der als plattformunabhängiger Bytecode auf dem Webserver vorliegende Emulator vom PNaCl in Maschinencode übersetzt wird.

Wer im Chrome Web Store für 74 Cent die Amiga Forever Essentials erwirbt, bekommt lizenzierte Kickstart-ROMs (1.2, 1.3 und 2.04) und kann fortan eigene Disk-Images im ADF-Format in den Emulator laden und klassische Amiga-Spiele zocken. Noch ein paar Tipps: Ein Druck auf die Esc-Taste befreit die Maus aus dem Emulator-Fenster, mit Strg+Shift+F wechselt man ins Vollbild, mit Esc wieder zurück.

Für 74 Cent kann man im Chrome Web Store lizenzierte Kickstart-ROMs für den Emulator bekommen.

Wer Chrome oder das Konzept des (Portable) Native Client nicht mag, kann stattdessen den experimentellen Scripted Amiga Emulator ausprobieren, der in allen modernen Browsern läuft. Allerdings fehlen ihm die Kickstart-ROMs (er nutzt ein alternatives ROM vom AROS Research Operating System) und er unterstützt bisher nur wenige Spiele. Alternativ kann man zur c't 26/13 greifen, deren DVD die Amiga Forever 2013 Value Edition für Windows enthält und Sie mit Amiga 500/2000 nebst 40 Spielen und Demos 25 Jahre in die Vergangenheit katapuliert.

Amiga Forever 2013 Value Edition auf c't 26/13

(vza)

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