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Amiga-System mit PowerPC-SoC

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AmigaOne 500

(Bild: Acube Systems)

Für 1062 Euro verkauft die italienische Firma Acube Systems ihren AmigaOne 500. In dem Computer steckt das Mainboard SAM460ex mit dem Applied-Micro-SoC PPC460ex und dem Silicon-Motion-Chip SM502, der einen Grafikprozessor enthält. 2 GByte DDR2-SDRAM und eine SATA-Festplatte mit 500 GByte Kapazität gehören ebenso zum Lieferumfang wie eine Maus und das vorinstallierte Betriebssystem AmigaOS 4.1 Update 3. Ab etwa 45 Euro Aufpreis sind stärkere Grafikkarten lieferbar, etwa mit einer AMD Radeon HD 4650.

Der belgische Acube-Konkurrent A-Eon Technologies hat derweil eine Reihe von Entwicklern mit Vorab-Versionen des teureren AmigaOne X1000 beliefert; darin steckt eine Betaversion des Mainboards Nemo-2, welches die britische Firma Varisys mit dem Dual-Core-PowerPC-Prozessor PWRficient PA6T-1682M bestückt. Den Hersteller dieses Prozessors hat Apple vor einigen Jahren übernommen, ursprünglich wollte Varisys die CPU auf dem 2007 angekündigten XMC-Modul VM31 einsetzen.

Ältere AmigaOS-Versionen lassen sich wesentlich billiger in Emulatoren etwa unter Windows nutzen; im August etwa hatte Cloanto die Version 2012 von Amiga Forever vorgestellt. Derselbe Hersteller liefert etwa auch C64 Forever. Emulatoren sind aber etwa auch für Linux, iOS oder Android erhältlich. Die Firma Commodore USA liefert derweil nach eigenen Angaben ihre im April angekündigten Tastatur-PCs im C64-Design nun aus, allerdings zu anderen Preisen. Auch das angekündigte Commodore OS 1.0 ist anscheinend noch nicht fertig.

Doch nicht nur die Amiga-Szene feilt an neuer Hardware: Auch das Atari Coldfire Project tüftelt an der Unterstützung von FireTOS und FreeMINT für den etwa 700 Euro teuren Einplatinencomputer FireBee mit der 266-MHz-Coldfire-CPU Freescale MCF5474. (ciw)

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