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Amok in München: Waffe stammte offenbar aus dem Darknet

Der 18-jährige Schüler David S. erschoss am Freitagabend in München neun Menschen und sich selbst. Nach den jüngsten Ermittlungsergebnissen hat er die illegal in seinem Besitz befindliche Waffe über das Darknet erworben.

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Mit einer Glock 17 wie dieser tötet David S. am Freitagabend in München neun Menschen.

Der Amokschütze von München David S. besorgte sich die Tatwaffe offenbar aus dem Darknet. Das berichtet die Süddeutsche unter Berufung auf Erkenntnisse der Ermittler.

Bei der Pistole handelt es sich um eine Glock 17 im Kaliber 9mm Luger, deren Seriennummer ausgefeilt wurde, was eine Herkunftsermittlung über das Nationale Waffenregister (NWR) unmöglich macht. Über das noch sichtbare Beschusszeichen von 2014 fanden die Ermittler jedoch heraus, dass es sich vermutlich um eine deaktivierte Theaterwaffe handelte, die in der Slowakei wieder reaktiviert wurde, wie ein Prüfzeichen des Landes nahelegt. Von dort aus ist die Waffe, mit der der 18-jährige Schüler David S. am Freitagabend in München neun Menschen und anschließend sich selbst tötete, irgendwie auf dem Schwarzmarkt gelandet und wurde im Darknet zum Kauf angeboten. Woher die hunderte Schuss Munition stammten, die der Täter mit sich führte, ist noch unklar.

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(ola)