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Analyst: Elektroautos dürften ab 2030 billiger sein als konventionelle

Eine deutliche Erhöhung der Produktionskapazität lässt die Preise für Batterien immer weiter sinken. Dadurch werden auch die Kosten für Elektroautos niedriger – bis sie günstiger sind als solche mit Verbrennungsmotor.

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Analyst: Elektroautos dürften ab 2030 billiger sein als konventionelle

Weltweit und bei weitem nicht nur bei Tesla wird derzeit an großen neuen Batteriefabriken gebaut. Als Konsequenz davon erwarten Beobachter eine Fortsetzung des Preisrückgangs, der in den vergangenen Jahren begonnen hat. Ein Analyst von Bloomberg New Energy Finance sagt auf dieser Grundlage voraus, dass elektrische Autos ab 2030 weniger kosten dürften als konventionell angetriebene. Das berichtet Technology Review online in "Auf dem Weg zu billigen E-Autos".

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Laut Bloomberg New Energy Finance soll sich die weltweite Produktion von heute bis 2021 verdoppeln. So wurde Ende Mai in Deutschland der Grundstein für eine neue Anlage der Daimler-Tochter Accumotive gelegt, die Batterien für Mercedes-Autos liefern soll. Neun der global größten neuen Batteriefabriken entstehen laut Benchmark Minerals allerdings derzeit in China.

Manche Branchenbeobachter haben die Sorge, dass eine Flut von billigen Akkus letztlich negativ für die Profitabilität der Hersteller sein könnte, wie es zuvor in der Solarbranche zu beobachten war. Das ist tatsächlich denkbar. Andererseits sind die beiden riesigen Automobilmärkte Indien und China sehr daran interessiert, mit Hilfe von Elektroautos Probleme wie Staus und Luftverschmutzung zu lösen, so dass auch die Nachfrage deutlich steigen dürfte.

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BMW produziert den i3 seit September 2013, in Deutschland wurde er ab November 2013 ausgeliefert. Grundpreis: 35.000 Euro. BMW gibt die Reichweite mit bis zu 200 km im Alltagsbetrieb an.

(sma)

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