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Android-Backup im c't-Check: Auf Google darf man sich nicht verlassen

Obwohl Google unter Android 6 die Backup-Funktionen komplett überarbeitet hat, bleibt das Absichern von Daten unzuverlässig. Zusatz-Apps schließen einige Lücken, doch für ein lückenloses Backup bleibt weiterhin nur das Rooten des Geräts.

Android-Backup im c't-Check:Auf Google darf man sich nicht verlassen

(Bild: c't)

Obwohl kaum ein anderer Hersteller die Cloud so gut versteht wie Google, ist das Absichern von Smartphone-Daten per Google-Account auch in den aktuellen Android-Versionen immer noch unzureichend. Weder werden nach dem Rückspielen eines Backups alle Einstellungen und Apps von Google zuverlässig wiederhergestellt noch umfasst das Backup wirklich alle wichtigen Daten. Und: Die Backups erfolgen nur über die Google-Cloud, sie lassen sich nicht lokal etwa auf einer microSD-Karte ablegen.

Doch auch zusätzliche Android-Apps wie die von Acronis, Nero, Seagate oder Sony sichern nur mit größeren Lücken. Von den vorinstallierten Hersteller-Backups schneiden in puncto Umfang Huawei und LG noch am besten ab, bei den Apps aus dem Play Store tat sich in dieser Hinsicht vor allem My Backup Pro in der aktuellen c't 17/17 hervor.

Weiterhin gilt aber: Wer wirklich alles sichern möchte, kommt nicht darum herum, sein Smartphone zu rooten und danach Apps wie Titanium Backup erweiterte Zugriffsrechte zu geben oder gleich ein Backup-Image über ein alternatives Android-Recovery-Image anzulegen.

Die vollständige Titelstrecke zu Android-Backups finden Sie in c't 17/17:

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