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Android: Beta-Programm für Instagram im Play Store gestartet

Android-Nutzer können über das Instagram Beta Programm künftig noch nicht veröffentlichte Updates für die Foto-Anwendung testen.

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(Bild: Instagram)

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Über Googles Play Store haben die Betreiber der Foto-Community Instagram in dieser Woche ein Beta-Programm für Android-Anwender gestartet. Teilnehmer erhalten damit künftig Updates noch vor dem offiziellen Release. Die Entwickler haben sich offenbar die Kritik vieler Instagram-Android-Nutzer zu Herzen genommen und geloben Besserung. In der offiziellen Beta-Gruppe bei Google heißt es, man wolle in Zusammenarbeit mit den Testern eine bessere App entwickeln.

Um am Beta-Programm teilzunehmen, müssen sich Android-Nutzer in der „Instagram for Android Beta Testers“-Gruppe auf Google.com mit der von ihnen bei Google Play angegebenen Email-Adresse registrieren. Nach der Freischaltung kann die Instagram-Beta-App entweder als Update für die bereits installierte App eingerichtet oder erneut aus dem Play Store heruntergeladen werden. Im Anschluss ersetzt die Beta-APK die normale Instagram-App auf dem Tablet oder Smartphone.

Über die Anwendung bekommen Tester die neuesten Updates vor dem Release im Play Store und können neue Funktionen ausprobieren. Bugs oder Probleme bei der Bedienung können über die „Report a problem“-Option an die Entwickler gemeldet werden. Der Beitritt zur Beta-Gruppe ersetzt Version 6.13.3 mit der Beta-Version 6.14.0. Außer einigen Bugfixes beinhaltet die Fassung jedoch noch keine wesentlichen Neuerungen.

Android-Nutzer hoffen mit der Einführung des Beta-Programms auf die Behebung eines wesentlichen Problems im Unterschied zur iOS-Version von Instagram: Seit mehr als zwei Jahren kritisieren Anwender unter anderem im XDA-Developers-Forum die Komprimierungsalgorithmen der Android-App, die selbst mit der „High Quality Image Processing“-Option noch Artefakte und Farbsäume verursacht. Bei iOS-Nutzern tritt dieses Problem nicht auf.

Mario Thomás Serrafero von xda-developers.com kommt bei seiner umfangreichen Analyse zu dem Schluss, dass die mangelhafte Bildqualität nicht auf Limitierungen von Android-Hardware, sondern eher auf eine fehlerhafte Software-Implementierung zurückzuführen sei. (axk)