Menü

Android One: Erste Smartphones in Indien erhältlich

Mit Android One hat Google eine Software-Plattform für preisgünstige Smartphones geschaffen, die Millionen Menschen in Schwellenländern ins mobile Netz bringen sollen. Erste Geräte sind nun in Indien erhältlich.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 71 Beiträge
Von

In Indien gibt es erste Smartphone auf der Basis von Android One. Die Plattform Android One hatte Google im Juni auf seiner Entwicklerkonferenz I/O vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Referenzdesign für kostengünstige Android-Smartphones, die für Kunden in Schwellen- und Entwicklungsländern gedacht sind.

Den Anfang machen nun indische Hersteller: Die Firmen Micromax, Karbonn und Spice Mobiles haben am Montag in Neu Delhi erste "Android One"-Smartphones präsentiert. Die Geräte kosten umgerechnet um die 80 Euro: Das Spice Dream UNO Mi-498 ist für 6300 Rupien (80 Euro) gelistet, das Karbonn Sparkle V ist für 6400 Rupien (81 Euro) erhältlich. Das Micromaxx Canvas A1 ist bei Amazon India für 6500 Rupien (82 Euro) zu haben.

Erste Android One Smartphones (3 Bilder)

Spice

Das Spice Dream UNO Mi-498 ist für 6300 Rupien (80 Euro) gelistet.
(Bild: Spice Mobile)

Indien hat einen der am schnellsten wachsenden und noch wenig gesättigten Smartphone-Märkte der Welt. "Während 1,75 Milliarden Menschen auf der Welt schon ein Smartphone besitzen, hat der Großteil der Weltbevölkerung – mehr als 5 Milliarden – noch keines", betonte Google-Manager Sundar Pichai zur Vorstellung. Laut Daten der Marktforschungsfirma Counterpoint Research wurden im vergangenen Jahr in Indien 44 Millionen Smartphones verkauft, nach nur 16,2 Millionen im Jahr zuvor.

Android hält einen Anteil von zuletzt über 80 Prozent am weltweiten Smartphone-Markt. Google will verstärkt die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern vernetzen, die noch keine Smartphones haben. Der US-Konzern kündigte an, "Android One" bis Ende des Jahres auch in Indonesien, den Philippinen, Bangladesch, Nepal, Pakistan und Sri Lanka einzuführen. Weitere Länder sollen 2015 folgen. (mit Material der dpa) / (vbr)