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Android geht auch ohne Google

Android ist eng mit Googles Cloud-Diensten verknüpft, aber das lässt sich ändern: c't zeigt in einem Schwerpunkt, wie man Smartphones und Tablets ohne Google komfortabel nutzt.

Android ohne Google Dummy Dummy Dummy

Google weiß mehr über Android-Nutzer als jede Behörde und jedes andere Unternehmen. Standardmäßig speichert der Konzern zum Beispiel, was man googelt und welche Suchergebnisse man auswählt. So entsteht in der Cloud schnell ein detailliertes Profil persönlicher Interessen und Aktivitäten.

Doch das muss nicht sein: Android-Geräte nutzt man auch ohne Google komfortabel, zeigt c't in einem Schwerpunkt seiner aktuellen Ausgabe. Zahlreiche Verbindungen zur Google-Cloud kappt man in den Android-Einstellungen, zum Beispiel den Abgleich von Suchaktivitäten, Fotos und Standorten. Außerdem lassen sich die meisten vorinstallierten Google-Apps deaktivieren. Wer sie weiternutzen möchte, kann ihnen mit dem mächtigen Tool XPrivacy auf die Finger schauen und ihre Neugier bändigen.

c't sortiert das riesige Angebot an Google-freien Apps und Diensten für Mail, Termine, Kontakte und Ähnliches. Außerdem empfiehlt die Redaktion App-Quellen abseits des Play Store und stellt Open-Source-Apps aus dem F-Droid-Store vor.

Mit einem Custom-ROM wie CyanogenMod oder LineageOS wird man auch noch Googles proprietäre Play-Dienste los, die anderen Apps Schnittstellen bereitstellen. Als Ersatz für schnelle Standortbestimmung bietet sich die Open-Source-App UnifiedNlp an; für Push-Nachrichten kann man auf das ebenfalls quelloffene MicroG Services Core ausweichen.

Belässt man es bei den Standardeinstellungen, baut ein Android-Gerät täglich mehrere Hundert Verbindungen zu Google-Servern auf. Durch Einschränken der Google-Dienste kann man deshalb auch den Akku und das Datenvolumen schonen.

Alle Artikel des Schwerpunkts lesen Sie in Ausgabe 4/17 der c't – ab Samstag am Kiosk:

nachgehakt: Android ohne Google

(cwo)

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