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Android und iOS beherrschen die Smartphone-Welt

Im ersten Quartal 2012 wurden nach Angaben [1] der Marktforscher von IDC weltweit 152,3 Millionen Smartphones verkauft – fast 50 Prozent mehr als noch im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Während der Handy-Markt insgesamt rückläufig [2] war, aber nach wie vor hart umkämpft [3] ist, bauen Android und iOS ihre Dominanz unter den Betriebssystemen für Smartphones weiter aus. In den ersten drei Monaten 2011 waren schon gut die Hälfte dieser Geräte mit einem der beiden Mobil-Betriebssysteme ausgestattet. Im ersten Quartal 2012 kletterte der kombinierte Marktanteil nun auf 82 Prozent.

(Bild: IDC)

Den rasantesten Zuwachs verzeichnen Android-Smartphones. Die Verkaufszahlen stiegen IDC zufolge im Quartalsvergleich um gut 145 Prozent auf knapp 90 Millionen Geräte. Der Marktanteil von Android erhöhte sich dadurch auf 59 Prozent. Aber auch die Absatzzahlen von Apples iPhone legten um knapp 89 Prozent auf 35,1 Millionen Geräte zu – der Marktanteil von iOS erreicht damit 23 Prozent.

Steil abwärts geht es hingegen für Nokias Symbian-Plattform: Die Verkäufe von Symbian-Smartphones brachen um mehr als 60 Prozent ein, der Marktanteil des Betriebssystems sank von 26 auf nur noch knapp 7 Prozent. Einen Negativtrend – wenn auch nicht ganz so dramatisch – verzeichnet auch RIM. Die Verkaufszahlen der Blackberry-Geräte gaben um fast 30 Prozent nach. Der Marktanteil des Blackberry OS halbierte sich auf 6,4 Prozent.

Unterdessen tritt Microsoft auf der Stelle. Der Anteil der Smartphone-Betriebssysteme (Windows Phone 7/Windows Mobile) des Softwarekonzerns aus Redmond dümpelt weiter zwischen 2 und 3 Prozent, obwohl die Verkaufszahlen der Geräte um immerhin fast 27 Prozent zulegen konnten. (map [4])


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http://www.heise.de/-1584381

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=prUS23503312
[2] https://www.heise.de/meldung/Weltweite-Handyverkaeufe-gehen-um-2-Prozent-zurueck-1577217.html
[3] https://www.heise.de/meldung/Smartphones-Samsung-und-Apple-ueberholen-Nokia-1561160.html
[4] mailto:map@heise.de