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Angeblicher WEF-Hacker verhaftet

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Drei Wochen nach Ende des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos und Bekanntwerden eines Angriffs auf persönliche Daten von Teilnehmern ist ein Verdächtiger festgenommen worden. Wie aus Schweizer Justizkreisen verlautete, wurde der in Bern wohnhafte Verdächtige um 8 Uhr auf Grund von klaren Beweisen festgenommen. Zwei Spezialisten der Genfer Polizei hätten bei den Ermittlungen geholfen. Der Verhaftete verweigerte nach Schweizer Presseberichten zunächst jede Aussage.

Beim Angriff auf die WEF-Server hatte die Gruppe, die sich selbst in einem kurz danach veröffentlichten Interview Virtual Monkeywrench nannte, Daten wie Kreditkartennummern oder private Telefon- und Handynummern der WEF-Teilnehmer kopiert und auf eine CD-ROM gebrannt. Ein Teil der Daten war später auch im Internet zu lesen. Das WEF hat gegen die Hacker Klage erhoben. Die Ermittlungen werden in Genf, dem Sitz der WEF-Organisation, geführt. (jk)