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Angebote zur Einführung von Windows 8 laufen aus

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Seit der Markteinführung von Windows 8 verkauft Microsoft sein neues Betriebssystem in verschiedenen Sonderangebote zu einem besonders günstigen Preis. Wer davon noch profitieren möchte, der muss sich beeilen: Alle diese Rabattaktionen enden am 31. Januar und danach muss man wesentlich tiefer in die Tasche greifen.

Die Upgrade-Lizenz gibt es momentan als Download für günstige 30 Euro, ein Datenträger kann für nur 15 Euro zusätzlich erworben werden. Verpackt und auf DVD gibt es Windows 8 im Laden für 50 Euro. Ebenfalls für 50 Euro bekommt man das Pro-Pack im Laden, das die einfache Core-Version von Windows 8 zur Pro-Version aufrüstet. Das Media Center, welches in Windows 8 standardmäßig nicht mehr enthalten ist, verteilt Microsoft momentan sogar kostenlos.

Kunden die zwischen dem 2. Juni 2012 und dem 31. Januar 2013 einen neuen PC mit vorinstalliertem Windows 7 gekauft haben oder kaufen werden, zahlen nur 15 Euro für die Pro-Version. Dieses Angebot läuft sogar bis zum 28. Februar.

Mit Ablauf der Rabattaktionen wird der Erwerb einer Upgrade-Lizenz schlagartig uninteressant, denn danach kostet sie 280 Euro. Eine Download-Version wird es in Deutschland nicht mehr geben. Deutlich günstiger sind da die Systembuilder-Lizenzen. Sie stehen schon länger als Windows 8 Core für 80 Euro oder als Pro für 120 Euro in den Läden. Damit bekommt man eine Vollversion, mit der ohne irgendwelche Tricks eine Neuinstallation gelingt.

Für das Pro-Pack mit Media Center werden nach dem 31. Januar laut Microsoft 160 Euro fällig und Anwender, die bereits die Pro-Version besitzen, können das Media Center für 10 Euro nachkaufen.

Greift man jetzt noch zur Downloadversion von Windows 8, so bekommt man außer einem Lizenzschlüssel noch einen Link zum Upgrade-Assistenten via E-Mail. Der Assistent lädt die Installationsdateien für die Plattform herunter, auf der er gerade läuft. Auf einem 32-Bit Betriebssystem also die Dateien für die 32-Bit-Version von Windows 8. Möchte man zur 64-Bit-Variante wechseln, so reicht es, die 64-Bit-Testversion von Windows 8 herunterzuladen, auf einer virtuellen Maschine zu installieren und den Download darüber auszuführen. Wer beide Varianten will, kann den Assistenten auf zwei Systemen ausführen und so sowohl die 32-Bit als auch die 64-Bit Variante erhalten. Wer eine Systembuilder-Lizenz kauft, muss sich vor dem Kauf für die 32-Bit oder 64-Bit-Variante entscheiden.

Nach dem Download bietet der Assistent eine Auswahl, um direkt die Upgrade-Installation zu starten oder ein Installationsmedium zu erstellen. Der Punkt zum Erstellen des Installationsmediums fehlt allerdings unter Windows XP. Hier kommt man trotzdem zu einem Installationsdatenträger, indem man den Inhalt des Ordners C:\ESD\Windows auf eine DVD brennt. Wie das genau geht, ist hier beschrieben. Im selben Artikel finden Sie auch eine Anleitung, wie eine saubere Neuinstallation mit einer Upgrade-Lizenz gelingt.

Wer eine Upgrade-Lizenz von Windows 8 erworben hat, kann die auch erst einmal in den Schrank legen und muss sie nicht bis zum 31. Januar einsetzen. Das Installieren und Aktivieren gelingt auch später noch. Anders sieht das bei dem Lizenzschlüssel für das Media-Center aus. Auf der Bestellseite ist in den Bedingungen nachzulesen, dass man die Lizenz bis zum 31. Januar nutzen muss. Ob man das Media Center mit einer einmal aktivierten Lizenz zu einem späteren Zeitpunkt erneut installieren kann, ist noch unklar. (bae)