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Angetestet: Sonos Playbase bringt frischen Sound unters TV

Nur 30 Prozent aller TV-Geräte werden an der Wand montiert - der Rest steht auf diversen Möbeln. Nun bietet auch Sonos ein Sound-Update in Form eines passenden TV-Untersatzes an. Wir konnten die Playbase an ihrem Entstehungsort testhören.

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Angetestet: Sonos Playbase bringt frischen Sound unters TV
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Sonos Playbase schwarz
Sonos Playbase schwarz ab € 654,–

Sonos hat für sein Musik-Verteilsystem eine TV-Soundbase namens Playbase vorgestellt. Das nur 58 Millimeter hohe Soundmodul findet unter dem TV-Gerät Platz. Die in schwarz und weiß erhältliche Playbase ist 72 Zentimeter breit und 38 Zentimeter tief. Sie soll dem Gros der derzeit erhältlichen Flach-TVs genug Standfläche bieten. Auch größeren TV-Modellen mit seitlichen Füßen lässt sich die Playbase wegen ihrer geringen Bauhöhe "unterschieben".

Die Playbase wirkt wie aus einem Block gegossen. Die Front ist – ähnlich der des vernetzten Lautsprechers Play:5 der zweiten Generation – von über 43000 feinen Löchern durchbrochen, um eine möglichst transparente Schallausbreitung zu fördern. Im Innern stecken 10 Lautsprecher, die über digitale Endstufen einzeln getrieben werden: Sechs Mittentöner, drei Hochtöner und ein Subwoofer. Angesteuert wird die Playbase über die Sonos-App oder die ebenfalls vom Play:5 bekannten Touch-Felder am Gerät.

Die Playbase ist wie die Playbar nur mit einem optischen Eingang ausgestattet und kann Mehrkanalton wie diese nur als Dolby Digital annehmen, DTS unterstützt sie nicht. Wie die Playbar kann man sie in einem erweiterten Sonos-Mehrkanal-Setup einbinden. Sie lässt sich in Kombination mit dem Sonos Sub und zwei Effektlautsprechern zu einem 5.1-System erweitern.

Sonos Playbase (17 Bilder)

Während der Produktpräsentation in Boston hatten wir die Gelegenheit, die Playbase in verschiedenen Konfigurationen und Umgebungen anzuhören. Ein direkter Vergleich von Playbar und Playbase war nicht möglich.

Der erste Klangeindruck war positiv: Trotz der geringen Bauhöhe überzeugte die Soundbase mit ihrem voluminösen Klang. Der integrierte Subwoofer lieferte druckvolle Bässe. Trueplay war zum Zeitpunkt des Tests noch nicht verfügbar – das Klangergebnis war daher noch stark vom jeweiligen Standort abhängig. Im 5.1-Setup fiel die Playbase mit gelungenen Rundumklang auf. Die Playbase soll ab April zum Preis von 800 Euro verfügbar sein.

(sha)