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"Ankommen": App hilft Flüchtlingen bei der Integration

"Wie beantrage ich Asyl?", "Wie finde ich Arbeit?", "Wie lerne ich Deutsch?" Eine kostenlose App liefert Antworten und unterstützt Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Deutschland.

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"Ankommen": App hilft Flüchtlingen bei der Integration

"Ankommen" unterstützt Flüchtlinge während ihrer ersten Wochen in Deutschland. Die App will Wegbegleiter sein und informiert in fünf Sprachen über Rechte und Pflichten im Asylverfahren sowie über den Alltag in Deutschland. Die enthält außerdem einen interaktiven Grundsprachkurs.

Die App "Ankommen" unterstützt Flüchtlinge und beantwortet die wichtigsten Fragen.

Angeboten wird die kostenlose Anwendung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit. Der Bayerische Rundfunk hat die App umgesetzt und die Entwicklung redaktionell begleitet. Die Inhalte sind auf die "unmittelbaren Lebensbedürfnisse von Neuankömmlingen zugeschnitten", erklärte Michael Griesbeck, Vizepräsident des BAMF, bei der Vorstellung der App in Berlin.

Die Android-Version gibt es ab sofort im Play Store. Eine iOS-Version soll zeitnah folgen. Mit rund 42 MByte ist "Ankommen" zwar recht umfangreich – die App funktioniert dafür aber auch offline.

In den drei Abschnitten "Deutsch lernen", "Asyl Ausbildung, Arbeit" und "Leben in Deutschland" erläutern einfache Texte beispielsweise, wie eine Ausbildung in Deutschland abläuft, welche Arbeitsmöglichkeiten es für Flüchtlinge gibt oder warum Impfungen wichtig sind.

In der Unterrubrik "Typisch deutsch?" berichten Menschen von ihren Erfahrungen: Der syrische Mathematikstudent Koriakes etwa sagt, dass die deutsche Sprache der Schlüssel zur Integration sei. Für ihn ist Deutsch sogar einfacher als Englisch, vor allem liebe er die Grammatik. Die App enthält einen interaktiven Sprachkurs, der einige grammatikalische Grundlagen vermittelt. Den kleinen Kurs hat das Goethe-Institut zusammengestellt.

Auch die Verbraucherzentrale möchte Flüchtlinge bei der Integration unterstützen. Kleine Youtube-Videos sollen etwa erklären, wie man Verträge und Versicherungen abschließt. Die Aktion soll vor allem junge Flüchtlinge erreichen. (dbe)

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