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Antiviren-Programme: Guter Schutz, schlechte Putzarbeit

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Bei der Abwehr von Schädlingen zeigen kostenpflichtige Anti-Viren-Programme keine gravierenden Schwächen, aber durchaus bei der Säuberung – so lassen sich die Ergebnisse des Antivirus-Software-Tests in der aktuellen c't 25/10 zusammenfassen.

Schützen und scannen ist für Anti-Viren-Programme nur die halbe Miete. Schlüpft ein unbekannter Schädling durch, müssen sie den Rechner auch wieder sauber bekommen, indem sie laufende Schadprozesse stoppen, Systemkomponenten reaktivieren und alle Bestandteile des Schädlings entfernen.

Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Bei der Standard-Desinfektion muss man schon mit den 83 Prozent zufrieden sein, die Bit-Defender AntiVirus Pro im Test erreichte; McAfee und Trend Micro schafften nicht einmal 17 Prozent. Bei der Rootkit-Reinigung überzeugten nur G Data und Norton.

Die auf Signaturen und Heuristiken basierenden Scan-Ergebnisse liegen hingegen recht nah beieinander – bei den Signaturfunden sind 98 Prozent das Minimum, die Heuristiktreffer pendeln zwischen 41 und 66 Prozent.

Der Vorteil der kostenpflichtigen Antiviren-Programme gegenüber kostenlosen, die c't bereits in einem vorangegangenen Test (Leseprobe) unter die Lupe genommen hat, besteht vor allem in der häufigeren Aktualisierung.

Den vollständigen Test von sieben kostenpflichtigen Antivirenprogrammen lesen Sie in Ausgabe 25/10 der c't, die vom kommenden Montag an am Kiosk liegt. (cwo)

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