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Anwendungsshop für Googles Smartphone-Plattform kommt nach Deutschland

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Entwickler, die mit Googles Entwicklungsplattform für mobile Anwendungen, Android, arbeiten, haben eine E-Mail des Unternehmens erhalten, die die Verbreitung des "Android Market", Googles Konkurrenz-Site zu Apples "App Store", auch in Deutschland in Aussicht stellt. Das geht aus einem Blog-Eintrag von Martin Drashkow hervor.

Das Smartphone-Betriebssystem Android wird auf Initiative von Google von einer Allianz aus Telekomkonzernen, Handyproduzenten und Software-Firmen entwickelt und ist als Open Source verfügbar. Mittlerweile umfasst die Open Handset Alliance, die die Android-Plattform weiterentwickelt, 47 Mitglieder, darunter auch Sony Ericsson, Motorola oder Samsung. Deutschland steht in einer Reihe mit weiteren europäischen Märkten – so zum Beispiel Österreich, Tschechien und den Niederlanden –, für die noch im ersten Quartal 2009 ein Marktumfeld für Android geschaffen werden soll. Weitere europäische und asiatische Länder sollen in einem weiteren Schritt folgen.

Daran gekoppelt hat das Unternehmen auch für das erste Quartal den Start von kostenpflichtiger Software rund um die Plattform angekündigt. Diese würde über den "Android Market" angeboten werden. Bislang gab es hier allein kostenfreie Anwendungen. Begonnen werde mit dem Launch der kostenpflichtigen Lösungen in den Vereinigten Staaten und Großbrtitannien, gefolgt von Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Spanien.

Die Markteinführung, die Google bereits im Oktober in Aussicht gestellt hatte, koinzidiert mit dem Launch von T-Mobiles Google-Handy G1 in diesen Ländern. Mitte Dezember hatte T-Mobile das G1 auch für Deutschland vorgestellt, einen genauen Einführungstermin aber noch nicht genannt. Laut T-Mobile soll das G1 im ersten Quartal 2009 auf den deutschen Markt kommen, Branchenkenner gehen von einer Einführung zur CeBIT aus. (ane)

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