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Apollo heißt jetzt AIR

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Adobe tauft seine Laufzeitumgebung Apollo in "Adobe Integrated Runtime" um – kurz "AIR", was bisher schon die Dateiendung der zugehörigen Anwendungen war. Zugleich erscheint eine neue Beta der Software. AIR enthält einen Flash-Player und einen auf WebKit aufsetzenden HTML-/CSS-/JavaScript-Parser, die Entwicklern ermöglichen, mit Webtechniken lokale Software zu programmieren. Außerdem soll eine SQLite-Datenbank zur finalen Version von AIR gehören.

Gleichzeitig zog Adobe heute noch eine weitere Neuerung aus dem Hut: die erste öffentliche Beta-Version von Version 3 des Frameworks Flex. Wie bereits Ende April angekündigt, steht Flex 3 unter der Open-Source-Lizenz MPL. Adobe will häufigere Vorabversionen herausbringen als bisher, daher warnt die Firma auch vor dem Einsatz in Produktionsumgebungen.

Ebenso wie in der aktuellen Version gehören ein SDK mit Klassenbibliothek und Compiler sowie eine Entwicklungsumgebung Flex Builder. Flex 3 soll abwärtskompatibel zur Vorgängerversion sein und besser mit anderen Adobe-Produkten wie AIR, Flash CS3 oder der Unternehmensanwendung LiveCycle harmonieren. Das Framework unterstützt den Cache-Mechanismus des Flash-Players, um die Download-Größe der Anwendungen zu verringern. Refactoring, Analysewerkzeuge und Code-Generatoren beschleunigen die Anwendungen beziehungsweise die Arbeit des Programmierers. Details zu den Neuerungen finden sich hier. (heb)