Apple: Schnellere Server und günstigere Preise

Die Xserve-Modellreihe bekam höher getaktete G5-Prozessoren mit 2 bis 2,3 GHz spendiert, bei den Displays beispielsweise fielen die Preise um 450 bis 720 Euro; auch diverse Rechner sind ab sofort billiger.

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Von
  • Johannes Schuster

Eine Woche vor der Macworld-Messe in San Francisco hat Apple überraschend einige Neuigkeiten verkündet.

So wird die Reihe der Xserve-Server mit höher getakteten G5-Prozessoren mit maximal 2,3 GHz Taktrate ausgestattet. Damit sind die Systeme, mit denen die Universität Virginia Tech die jüngste Version ihres Supercomputer-Cluster aufgebaut hat, auch für andere Kunden als die Uni verfügbar.

In Kürze sollen die schnelleren Xserve lieferbar sein und zwar in drei Konfigurationen: Der 3120 Euro teure Xserve-Single-Prozessor enthält nur einen 2-GHz-G5-Prozessor, 1 GByte PC3200 ECC RAM, ein Apple Drive Module mit 80er Festplatte, zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse (on-board), FireWire 800 und USB 2.0, ein Combo-Laufwerk (DVD-ROM/CD-RW) sowie eine unlimitierte Client-Lizenz für Mac OS X Server. Der Xserve-Dual-Prozessor bringt davon abweichend zwei G5-CPUs mit jeweils 2,3 GHz mit und soll 4150 Euro kosten. Ohne optisches Laufwerk, mit nur 512 MByte RAM und mit nur 10 Client-Lizenzen ausgestattet ist der 3120 Euro teure Xserve Cluster Node, der nun aber ebenfalls zwei Prozessoren mit 2,3 GHz beherbergt.

Neben den neuen Xserver-Modellen gab Apple zudem bekannt, dass nunmehr die offizielle Auslieferung des Xsan-Dateisystems für Storage Area Networks beginnen werde.

Zusätzlich zu den Xserve- und Xsan-Neuigkeiten verkündete Apple Deutschland günstigere Preise für nahezu die gesamte Produktpalette. Die allgemeine Preissenkung ist nach Informationen von Apple-Sprechern auf den für Importe aus dem Dollar-Raum günstigen Euro-Kurs zurückzuführen; ausgenommen von den Preisanpassungen sind die portablen Musikplayer der iPod-Serie. Das 30-Zoll-Display beispielsweise fiel im Preis um 720 Euro und kostet nun noch 3020 Euro. Auch das 23-Zoll-Modell ist mit 1820 Euro nun erheblich günstiger, nämlich 450 Euro. Der Flachbildschirm mit 20 Zoll Diagonale schlägt ab sofort nicht mehr mit 1470, sondern nur mit 1000 Euro zu Buche. Darüber hinaus wurden diverse Apple-Rechner teilweise um dreistellige Euro-Beträge im Preis gesenkt. So kostet der günstigste G5-iMac nun 1270 Euro, das kleinste iBook 979 Euro, das 12-Zoll-PowerBook 1580 Euro und ein ausgewachsener G5-Power-Mac ist ab 1400 Euro zu haben. (jes)