Apple dementiert Verhandlungen über Kauf von Universal Music

Apple sah sich veranlasst, kurz vor der Vorstellung der Bilanzzahlen zu den anhaltenden Gerüchten über eine angeblich geplante Übernahme von Universal Music Stellung zu nehmen.

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Von
  • Jürgen Kuri

Apple sah sich veranlasst, kurz vor der Vorstellung der Bilanzzahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres zu den anhaltenden Gerüchten und Berichten über eine angeblich geplante Übernahme von Universal Music Stellung zu nehmen. Man habe bislang noch nie ein Angebot unterbreitet, irgendeine Musikfirma zu übernehmen, hieß es nun offiziell im Apple-Hauptquartier in Cupertino.

Noch kurz zuvor hatte ein Vivendi-Manager in einem Interview mit der Finanznachrichten-Agentur Bloomberg entsprechende Spekulationen weiter angeheizt, Apple wolle möglicherweise die Musiksparte des Konzerns kaufen. Dies scheint nun vom Tisch zu sein, nachdem sich Apple-Chef Steve Jobs angeblich bereits 2002 zu geheimen Gesprächen mit dem neuen Vivendi-Chef Jean-Rene Fourtou getroffen hatte. Steve Jobs selbst betonte, es habe nie das Angebot gegeben, in eine Musik-Firma zu investieren oder eine zu kaufen. Darüber hinaus nehme Apple wie üblich nicht zu Spekulationen Stellung.

Mittlerweile rudert auch Vivendi-Manager Claude Bebear, der von Bloomberg mit entsprechenden Aussagen zitiert wurde, zurück. Ein Vivendi-Sprecher betonte, er habe in dem Interview nie gesagt, dass schon Gespräche geführt würden. Die Finanznachrichten-Agentur hatte ihn allerdings auch nur mit den Worten zitiert, Apple werde möglicherweise 6 Milliarden US-Dollar für Universal Music bieten. Bloomberg wiederum betonte, man bleibe bei der Darstellung in dem Bericht. (jk)