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Apple hat Ärger mit Aktienoptionen

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Der US-Computerkonzern Apple hat Ärger mit Aktienoptionen. Wegen weiterer entdeckter Unregelmäßigkeiten verschob das Unternehmen am Donnerstagabend die Vorlage endgültiger Ergebnisse für das am 1. Juli beendete dritte Geschäftsquartal bei der US-Börsenaufsicht SEC. Ein entsprechendes Filing habe man bereits bei der SEC eingereicht. Zudem hieß es, auch Änderungen an früheren Geschäftszahlen seien wahrscheinlich. Umfang und betroffene Zeiträume seien allerdings noch offen. Das Unternehmen gab auch nicht an, um welche Aktienoptionen es geht.

Apple hatte zunächst Ende Juni von Unregelmäßigkeiten mit Aktienoptionen in den Jahren 1997 bis 2001 berichtet. Dabei gehe es auch um eine später zurückgenommene Zuteilung an Konzernlenker Steve Jobs, hatte es damals geheißen. Unabhängige Prüfer wurden eingeschaltet. Ein Apple-Sprecher sagte dem Wall Street Journal, man werde keine weiteren Angaben bis zum Abschluss der Untersuchungen machen. Anfang Juli hatten Aktionäre wegen der Unregelmäßigkeiten Klage eingereicht.

Apple hatte für das dritte Quartal Mitte Juli dank der ungebrochen starken Nachfrage nach dem iPod und besseren Mac-Verkäufen einen Gewinnsprung von 48 Prozent auf 472 Millionen Dollar gemeldet. Der Umsatz kletterte um 24 Prozent auf 4,37 Milliarden Dollar. (dpa) / (jk)