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Apple hilft Windows XP auf die (Mac-)Sprünge

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Nachdem Apple sich einige Wochen angeschaut hat, wie Tüftler mehr oder weniger händisch Windows XP auf Macs mit Intel-Prozessor installieren, hat das Unternehmen nun eine eigene Lösung vorgestellt – im gewohnt schicken Aqua-Design versteht sich und unter gewissen Seitenhieben auf das Windows-Lager. Hinter Boot Camp, so der Name der Apple-Software, verbirgt sich eine Art Assistent, der dem Anwender bei der Partitionierung der Festplatte hilft und eine Treiber-CD für die Mac-Hardware brennt.

Die Apple-Lösung unterscheidet sich grundsätzlich nicht von der bekannten Bastellösung. Sie installiert wie diese Windows XP parallel zu Mac OS X, man muss sich also beim Rechnerstart entscheiden, welches System gestartet werden soll. Allerdings bringt Apples Boot Camp 80 MByte Windows-Treiber mit, was erwarten lässt, dass Windows nach der Installation die Apple-Hardware optimal ansteuern kann.

Für den Einsatz von Boot Camp benötigt man einen Intel-Mac mit Mac OS X 10.4.6 und der aktuellen Firmware sowie eine Installations-CD von Windows XP Home Edition oder Professional mit Service Pack 2. Eine Beta-Version von Boot Camp steht auf dem Apple-Server zum Download bereit.

Die finale Version von Boot Camp will Apple in die Mac-OS-X-Version 10.5 alias Leopard einbauen, die spätestens Anfang 2007 auf den Markt kommen soll. Apple betont ausdrücklich, dass es keinen Support für die Installation sowie den Betrieb von Boot Camp anbietet und außerdem Windows weder verkauft noch unterstützt. Rückmeldung zu Boot Camp sei jedoch willkommen.

Siehe zum Betrieb von Windows auf Intel-Macs und der Intel-Version von Mac OS X auf Standard-PCs auch: (adb)

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