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Apple ist Greenpeace nicht grün genug

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Die Umweltorganisation Greenpeace nimmt sich den Computerhersteller Apple zur Brust. Getreu dem Apple-Wahlspruch "Think Different" setzen die Umweltschützer diesmal nicht auf Seeblockaden etwa von iPod-Lieferungen oder Kletteraktionen in Cupertino, sondern auf eine Mitmachkampagne im Internet. Apple-Nutzer sollen sich kreativ an der Kampagne beteiligen und den Hersteller dazu bewegen, weniger Giftstoffe in seinen Geräten zu verbauen. Apple soll grüner werden.

"Wir bei Greenpeace lieben unsere Macs", teilen die Umweltschützer mit. "Aber wir hassen die Tatsache, dass sie voller giftiger Chemikalien sind". Apple nutze in seinen Produkten immer noch gefährliche Stoffe, die bei anderen Herstellern keine Verwendung mehr fänden. So enthielten iPods und MacBooks giftiges PVC, auf dessen Einsatz andere Unternehmen in Zukunft verzichten wollten. Zudem biete Apple nur ein eingeschränktes Rücknahme- und Recyclingprogramm für Altgeräte.

Die Umweltschützer haben die ganze Branche im Visier, zuletzt musste sich auch Hewlett Packard der Greenpeace-Kritik stellen. Auf einer Greenpeace-Rangliste der Elektronikunternehmen liegt Apple im unteren Bereich – mit niedrigen Werten in allen Kategorien. Greenpeace führt bereits eine Kampagne gegen den Export von Elektronikschrott zum Beispiel nach China. (vbr)

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