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Apple soll mit iTunes und iPod Patente verletzen

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Der US-amerikanische Softwarehersteller Burst.com ist mit einer Gegenklage gegen Apple vor das Bezirksgericht in San Francisco gezogen. Das Unternehmen reagiert damit auf eine im Januar eingereichte Klage, mit der Apple patentrechtliche Ansprüche wegen vermeintlicher Benutzung von Bursts Audio- und Video-Softwaretechnik vorbeugend abwenden will. Burst.com meint, beim iTunes Music Store, in der iTunes-Software, in iPods und in QuickTime verletze Apple die Patente 4,963,995, 5,995,705, 5,057,932 und 5,164,839.

Burst hatte sich bereits Ende 2004 an Apple gewandt und das Unternehmen aufgefordert, einen Lizenzvertrag für patentgeschützte Burst-Technik abzuschließen. Die Anwälte des Softwarehauses hätten Apple mitgeteilt, sie seien der Meinung, dass der Computerhersteller die betreffenden Patente verletze. Apple bestreitet hingegen, irgendwelche der zur Debatte stehenden Patente verletzt zu haben, und will außerdem deren Berechtigung nicht anerkennen. Burst.com verweist in seiner Mitteilung nun auf eine Einigung mit Microsoft im März 2005. (anw)