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Apple steigert Umsatz und Gewinn

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Apples Rückbesinnung auf seine Computersparte hat sich gelohnt. So stellt sich die Entwicklung zumindest für einige Analysten nach der Vorstellung der neuesten Quartalszahlen dar. 1,33 Millionen Mac-Computer hat das Unternehmen in den vergangenen drei Monaten verkauft, 12 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres und damit mehr als von den Marktbeobachtern erwartet. Während an Desktop-Rechnern mit 529.000 Stück 23 Prozent weniger verkauft wurden als vor einem Jahr, stieg die Zahl der verkauften Notebooks um 61 Prozent auf 798.000.

Zwar hat Apple im vergangenen dritten Quartal seines Geschäftsjahres 8,11 Millionen iPods ausgeliefert und damit 32 Prozent mehr als im Vergleichsquartal 2005, gegenüber dem Vorquartal waren es aber 5 Prozent weniger. Damit konnte Apple zum zweiten Mal in Folge bei den mobilen Musikplayern nicht die Auslieferungszahlen des Vorquartals übertreffen. Nicht nur Analysten rechnen damit, dass demnächst neue iPod-Modelle vorgestellt werden. CEO Steve Jobs selbst hielt sich in dieser Hinsicht vage und sagte lediglich, dass er "sehr gespannt" sei auf die künftigen iPod-Modelle, die in der Pipeline seien. Auch die Sparten "Other Music related products and services" mit dem iTunes Music Store und das Geschäft mit Peripheriegeräten und anderer Hardware mussten im Vormonatsvergleich Umsatzeinbußen hinnehmen.

CEO Steve Jobs zeigte sich begeistert vom Wachtum im Mac-Geschäft, insbesondere davon, dass 75 Prozent der verkauften Computer mit einem Intel-Prozessor liefen. Damit verlaufe der Übergang zur neuen Plattform reibungsloser und erfolgreicher als jeder im Unternehmen es erwartet habe, heißt es in einer Mitteilung. Jobs wies zudem darauf hin, dass der iPod erneut in den USA einen Marktanteil von über 75 Prozent halten konnte.

Insgesamt erwirtschaftete Apple im vergangenen Quartal 4,37 Milliarden US-Dollar (3,49 Milliarden Euro) Umsatz gegenüber 3,52 Milliarden US-Dollar vor einem Jahr. Der Nettogewinn stieg von 320 Millionen auf 472 Millionen US-Dollar an. Der Gewinn von 54 Cent je Aktie lag um 10 Cent höher als von Analysten vorhergesagt.

Für das laufende vierte Geschäftsquartal schätzt das Unternehmen einen Umsatz zwischen 4,5 Milliarden und 4,6 Milliarden US-Dollar. Hier wie auch beim prognostizierten Gewinn je Aktie, den Apple auf 46 bis 48 Cent beziffert, liegt das Unternehmen leicht unter den Erwartungen der Analysten. Nachbörslich zog die Apple-Aktie, die im regulären Handel in New York bei 54,10 US-Dollar mit 1,20 US-Dollar im Plus schloss, auf über 58 US-Dollar an.

Umsatz- und Gewinnentwicklung bei Apple in US-Dollar
(Das Geschäftsjahr beginnt jeweils zum Oktober.)

Quartal Umsatz Nettogewinn/
-verlust
1/00 2.340 Mio. 183 Mio.
2/00 1.940 Mio. 233 Mio.
3/00 1.820 Mio. 203 Mio.
4/00 1.870 Mio. 170 Mio.
1/01 1.000 Mio. -195 Mio.
2/01 1.430 Mio. 40 Mio.
3/01 1.480 Mio. 61 Mio.
4/01 1.450 Mio. 66 Mio.
1/02 1.380 Mio. 38 Mio.
2/02 1.500 Mio. 40 Mio.
3/02 1.430 Mio. 32 Mio.
4/02 1.440 Mio. -45 Mio.
1/03 1.470 Mio. -8 Mio.
2/03 1.475 Mio. 14 Mio.
3/03 1.545 Mio. 19 Mio.
4/03 1.715 Mio. 44 Mio.
1/04 2.006 Mio. 63 Mio.
2/04 1.909 Mio. 46 Mio.
3/04 2.014 Mio. 61 Mio.
4/04 2.350 Mio. 106 Mio.
1/05 3.490 Mio. 295 Mio.
2/05 3.240 Mio. 290 Mio.
3/05 3.520 Mio. 320 Mio.
4/05 3.680 Mio. 430 Mio.
1/06 5.749 Mio. 565 Mio.
2/06 4.360 Mio. 410 Mio.
3/06 4.370 Mio. 472 Mio.