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Apple stellt neue Internet-Dienste vor

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Auf der Macworld stellte Apple-CEO Steve Jobs die so genannten iTools vor, neue Werkzeuge, welche die Kalifornier jedem Mac-Anwender kostenlos zur Verfügung stellen wollen. Die Dienste präsentieren sich als Karteikartenreiter auf der Apple-Homepage. Wiewohl Apple eine Partnerschaft und eine Investition von 200 Millionen Dollar in den US-Provider Earthlink bekanntgab, werden die iTools auch Kunden anderer Internet-Provider zur Verfügung stehen.

Hinter "iReview" verbirgt sich eine Sammlung von Surftips, die Apple zusammenstellt und redaktionell bewertet. Mac-Anwender können die Adressen ihre persönlichen Lieblings-Sites hinzufügen. Im Laufe der nächsten Monate sollen so mehrere tausend Top-Adressen zusammenkommen.

Mit der Domain Mac.com tritt Apple als Freemail-Provider auf; der Dienst soll sich von allen gängigen E-Mail-Programmen aus benutzen lassen.

Unter dem Namen "iDisk" bietet Apple seinen Kunden eine virtuelle Diskette mit 20 MByte Speicherplatz an. Per Drag&Drop kann man Daten beliebiger Art zwischenlagern, um von überall auf der Welt darauf zurückzugreifen. Auf Wunsch lassen sich die Daten auch anderen Anwendern zur Verfügung stellen. Werkzeuge helfen beim Erstellen einer Homepage oder eines Fotoalbums.

Mit "Kidsafe" will man Kindern den sicheren Zugang ins Internet eröffnen. Auf der Apple-Homepage werden eingegebene Web-Adressen gefiltert und nur dann freigegeben, wenn sie sich nach Prüfung des Apple-Teams als jugendfrei erwiesen haben.

Die "iCards" dürften die unspektakulärste Dienstleistung auf dem Apple-Server darstellen: kostenlose virtuelle Postkarten sind nun wahrlich nichts Neues mehr.

Bei der Vorführung brachte Jobs das Auditorium zum Lachen: Mit der Bedienung des Internet Explorer hatte der Apple-Boss sichtlich Schwierigkeiten. (se)