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Apple stellt neue PowerBooks vor (Update)

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Auf der Eröffnungsrede zur Entwicklerkonferenz WWDC stellte Apples Interim-CEO Steve Jobs zwei neue tragbare Macintosh vor. Die PowerBooks, die unter dem Codenamen "Lombard" schon seit Monaten durch die Gerüchteküche geistern, sind schneller, leichter und um ein Fünftel dünner als ihre Vorgänger. Ein neuer Akku soll in Kombination mit verbesserten Stromsparfunktionen fünf Stunden netzunabhängigen Betrieb ermöglichen; bei Einsatz zweier Akku-Module im "Expansion Bay" verdoppele sich die Zeit auf zehn Stunden, sagte Jobs.

Während die kleine Version mit 333-MHz-CPU und 512 KByte L2-Cache, 4-GByte-Platte sowie CD-ROM-Laufwerk knapp 5900 DM (2500 Dollar) kosten wird, schlägt die große mit 400-MHz-PowerPC und 1 MByte Cache, DVD-Laufwerk und 6-GByte-Platte mit 8165 DM (3500 Dollar) zu Buche. Lieferbar seien die Geräte hierzulande voraussichtlich ab Ende Mai, so Apple. Ein 56K-Modem, ein 10/100-MBit-Ethernet-Anschluß, zwei USB-Ports, ein PC-Card-Steckplatz sowie ein S-Video-Ausgang sind jeweils eingebaut. Beide PowerBooks kommen mit einem 14,1"-Aktivmatrix-Display. Interessanterweise hat Apple bei den Tragbaren den SCSI-Anschluß (noch) nicht gestrichen; der wird zum Anschluß an Desktop-Macs benötigt.

Den tragbaren Consumer-Macintosh, der unter den Kosenamen P1 und iBook die Runde macht, hatte Jobs nicht im Gepäck. Dieses Gerät werde "ein wenig später in diesem Jahr" folgen, sagte Jobs. (se)