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Apple übertrifft Erwartungen leicht

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Apple Computer schließt das am 29. September beendete vierte Quartal seines Geschäftsjahres 2001 mit einem Überschuss von 66 Millionen US-Dollar ab, davon 1 Million aus Investments. Das entspricht einem Gewinn von 19 Cents pro Aktie (18 Cents aus dem operativen Geschäft); Analysten hatten mit 16 Cents gerechnet. Im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von 170 Millionen Dollar respektive 47 Cents pro Aktie verbuchen.

Die Umsätze gingen um 22 Prozent zurück – auf 1,45 Milliarden Dollar. 41 Prozent davon stammen aus dem Auslandsgeschäft. Weltweit wurden in den vergangenen drei Monaten rund 850.000 Macintosh-Computer verkauft, das sind 23.000 mehr als noch im Quartal davor.

Zwar steht das Unternehmen damit recht gut da im Vergleich zu anderen PC-Herstellern, die teilweise erhebliche Verluste einfahren und Mitarbeiter entlassen mussten. Allerdings steht in der Apple-Jahresbilanz nun ein Minus in Höhe von 25 Millionen Dollar bei einem Umsatz von nur 5,36 Milliarden Dollar. Das Ergebnis des Jahres 2000 hatte mit einem satten Gewinn von 786 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 7,98 Milliarden Dollar wesentlich besser ausgesehen.

Dennoch versprüht Apple-Chef Steve Jobs Optimismus: "Wir haben viel erreicht in diesem Jahr, das eine echte Herausforderung für uns und die gesamte Industrie war. Und wir haben die iBook-Verkäufe im Bildungsbereich verdreifachen können."

Apples Finanzchef Fred Anderson vermeldete ein Barvermögen von 4,3 Milliarden Dollar, prognostizierte aber für das kommende Quartal trotz Weihnachtsgeschäft einen weiteren Umsatzrückgang auf nur 1,4 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 10 Cents pro Aktie. Das entspräche einem Reingewinn von 34 Millionen Dollar. (adb/ct)/ (se)