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Apple und IBM schließen Allianz im Unternehmensgeschäft

IBM will künftig iPhones und iPads für Unternehmenskunden verkaufen und ihnen darauf zugeschnittene Dienste anbieten. Gemeinsam mit Apple will das Unternehmen diverse Apps für Geschäftsprozesse entwickeln.

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Apple will über eine große Partnerschaft mit IBM stärker ins Geschäft mit Unternehmen kommen. Die Konzerne wollen unter anderem gemeinsam Apps zum Management von Geschäftsprozessen für iPhone und iPad entwickeln, teilten sie am Dienstag mit.

IBM will zudem unter dem Stichwort "IBM MobileFirst for iOS" speziell auf Apple-Geräte angepasste Cloud-Dienste anbieten sowie den Kunden iPhones und iPads verkaufen und bei der Einrichtung und beim Management der Geräte helfen. Apple wiederum erweitert seinen Support-Dienst Apple Care für unternehmensspezifische Belange.

Apple hat in den vergangenen Jahren stark im Verbraucher-Geschäft zugelegt, im Unternehmensbereich sind aber nach wie vor Rivalen wie Microsoft stark.

[Update 16.07.2014 08:09]:

IBM kann Apple die Tür in Unternehmen weit aufstoßen und für Apple auch ein wichtiger Vertriebskanal werden. Es gehe darum, Apples Smartphones und Tablets fest in die Entscheidungsprozesse einzubinden, sagte IBM-Chefin Ginni Rometty der New York Times.

Die Partner scheuen keine großen Worte: Sie wollen "neu definieren, wie Arbeit erledigt wird". Dabei soll der Fokus auf mobile Geräte den Wandel prägen. Den Unternehmen wird zudem in Kooperation mit IBM Service für Apple-Geräte rund um die Uhr versprochen. IBM seinerseits verzeichnete zuletzt stagnierende Umsätze und kann neue Impulse gut gebrauchen.

Die Partnerschaft ist umso spektakulärer, da Apple einst entschieden auf Kriegsfuß mit IBM stand. Vor 30 Jahren richtete sich Apples legendärer "1984"-Werbespot gegen eine IBM-Diktatur, der junge Gründer Steve Jobs ließ sich mit Stinkefinger unter einem IBM-Logo ablichten. (anw)

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