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Apple weit im Plus

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Mit dem siebten positiven Quartalsanschluß in Folge hat Apple Computer das Verlierer-Image endgültig abgestreift. Während die Wertpapier-Analysten im Mittel einen Gewinn in Höhe von 64 Cents pro Aktie vorausgesagt hatten, schloß die Firma ihr drittes fiskalisches Quartal mit 69 Cents aus dem laufenden Geschäft ab. Hinzu kommen außerordentliche Erträge von 51 Cents aus dem Verkauf von ARM-Aktien. In absoluten Zahlen beläuft sich der Überschuß auf 203 Millionen Dollar im Vergleich zu 101 Millionen im Vorjahr.

CEO Steve Jobs zeigte sich erfreut und kommentierte: “Apple wächst schneller als die PC-Industrie, angetrieben von dem fortgesetzten Erfolg des iMac im Consumer- und Bildungsbereich.” Apple hat in diesem Quartal insgesamt 40 Prozent mehr Rechner abgesetzt als vor einem Jahr. Der Umsatz wuchs um 11 Prozent auf 1,56 Milliarden US-Dollar. Die Brutto-Marge stieg auf 27,4 Prozent und ist damit die mit Abstand höchste in der gesamten PC-Branche. Apple Reserve an liquiden Mitteln wuchs auf 3,1 Milliarden Dollar. 500 Millionen davon will die Firma jetzt für einen Aktienrückkauf ausgeben; ein Rückkauf führt in der Regel zu einem Kursanstieg.

Ein Ende von Apples “Aufstieg aus der Asche” ist nicht abzusehen. Nächste Woche auf der MacWorld Expo in New York werden etliche neue Produkte erwartet. Im Mittelpunkt des Interesses steht das Low-Cost-Notebook, das vermutlich den Namen “iBook” tragen wird. Es soll neben iMac, G3 und Powerbook die vierte Säule von Apples Produktstrategie bilden. Branchenkenner erwarten bei einem Preis von unter 1500 Dollar einen ähnlichen Verkaufserfolg wie beim iMac.

In einer Telefonkonferenz mit Analysten kündigte Apple signifikante Steigerungen bei Umsatz und Verkaufszahlen für das Weihnachts-Quartal an. Alle vier Produktlinien würden dann in großem Volumen am Markt sein. (cp)