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Apple will in die Klassenzimmer rollen

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Apple will auf der diesjährigen Kölner Bildungsmesse (19. bis 23. Februar) seine Initiative "Wireless Mobile Classroom" vorstellen. Schulen sollen rollende Container namens iCart kaufen, in denen jeweils ein Laserdrucker, ein Scanner sowie 11 tragbare Macs stecken: ein iBook mit 14-Zoll-Display, 20-GByte-Platte und DVD-CDRW-Laufwerk für den Lehrer und zehn iBooks mit 12-Zoll-LCD, 15-GByte-Platte und CD-ROM-Drive für die Schüler.

Alle Rechner sind per AirPort-Funk-LAN miteinander vernetzt; die passende Basisstation steckt ebenfalls im iCart. Diesen soll der Lehrer mit ins Klassenzimmer bringen, um die iBooks für den Unterricht zu verteilen und anschließend wieder einzusammeln. Die Akkus werden über spezielle Stecker im Wagen automatisch geladen.

Damit der Lehrer seinen Schülern virtuell über die Schulter schauen und allen gleichzeitig Datenmaterial schicken kann, ist auf seinem Rechner der Apple Network Assistant installiert, der das gesamte Netzwerk nahezu automatisch administriert. Wer die AirPort-Basisstation per Ethernet mit dem Schul-Server verbindet, stellt allen angeschlossen Schülern gleich noch einen Internet-Anschluss zur Verfügung.

Was in Köln erst offiziell vorgestellt wird, ist bei einigen Schulen bereits seit wenigen Wochen im Einsatz. Apple freut sich über 20 verkaufte Lösungen allein hierzulande. In Europa wurden insgesamt 100 iCart verkauft, und zwar zum Stückpreis von 21.564 Euro (inklusive Mehrwertsteuer). Eine Variante mit sechs iBooks schlägt mit 13.328 Euro zu Buche.

"Der Einsatz des mobilen Klassenzimmers von Apple ermöglicht eine neue Art des Unterrichts", sagt Johann Rambeck, Medienfachberater für Realschulen in Bayern. "Und genau diese Art von Unterricht passt zur PISA-Studie, die selbstregulierendes Lernen und Problemlösungskompetenz verlangt." Weitere Informationen bietet Apple auf seinen Education-Seiten im Internet. (se)

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