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Apples CEO weist umweltfeindlichen Antrag Konservativer zurück

Einem Antrag des konservativen Think-Tank NCPPR hat Apple-Chef Cook eine Absage erteilt. Das Papier regte an, Umweltschutz-Kosten und Mitgliedschaften in Gruppen offen zu legen, die das "missgestaltete Konzept der Umweltverträglichkeit" fördern.

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Wenn dem "National Center of Public Policy Research" (NCPPR) Apples Vorgehen im Bereich Nachhaltigkeit nicht passe, soll es doch aufhören in Aktien des Unternehmens zu investieren, tönte CEO Tim Cook bei einer Fragestunde für Aktionäre. Beobachter beschreiben seine Ablehnung des Antrags der konservativen Gruppierung als emotional. Der Vorschlag der NCPPR zielte darauf ab, die Firma zu zwingen, alle Umweltausgaben offen zu legen, um Apple so durch Aktionäre unter Druck setzen zu können. Daneben forderte der NCPPR, Mitgliedschaften zu Organisationen offenzulegen, die das "missgestaltete" Konzept der Umweltverträglichkeit fördern.

Apple CEO Tim Cook verteidigte Apples Umweltaktivitäten.

(Bild: www.mashable.com)

Das Center ist bereits bekannt für solche Eingaben bei Apple: 2012 versuchte es die Versorgung einiger Apple-Anlagen mit "grüner" Energie zu verhindern. Das NCPPR leugnet beispielsweise auch, dass der Verbrauch fossiler Brennstoffe Einfluss auf das Klima habe. Profit und Shareholder-Value bilden die obersten Gebote der Gruppierung. (rsr)