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Apples Game Center versieht Einladungen mit Klarnamen

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Apple weist Nutzer des eigenen Spielenetzwerks Game Center darauf hin, dass bei Freundesanfragen ab sofort der "volle Name" übertragen wird. Bei der Annahme einer Freundesanfrage übermittelt Game Center dem Absender ebenfalls den Realnamen des Annehmenden. “Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie diese Funktionen nutzen”, betont das Unternehmen in den geänderten Game-Center-Geschäftsbedingungen.

Game Center ist seit iOS 4.1 auf iPhone und iPod touch als Standard-App vertreten und mit iOS 4.2 auch auf dem iPad zu finden. Dritt-Entwickler können das Spielenetzwerk in ihre Apps zu integrieren. Neben einer Freundesliste und spielespezifischen Ranglisten bietet Game Center auch die Gegnersuche für Multiplayer-Partien sowie einen VoIP-Dienst zur spielebegleitenden Unterhaltung.

Die geänderten Game-Center-Geschäftsbedingungen


Bislang wurde bei Freundschaftsanfragen nur der frei zu wählende Game-Center-Nickname übertragen. Der nun offengelegte Klarname entstammt jeweils der Apple-ID, die zur Aktivierung des Game-Center-Accounts vonnöten ist. Der volle Name taucht aber ausschließlich im Kontext neuer Freundesanfragen auf, die Ranglisten oder Multiplayer-Einladungen zeigen weiterhin nur einen Nickname an und auch die bestehende Freundesliste zeigt weiterhin keine vollständigen Namen.

In einem kurzen Testlauf bemerkte heise online, dass der Sender einer Freundschaftseinladung seinen Klarnamen aber problemlos aus dem per Push-Benachrichtigung übermittelten Einladungstext zu entfernen vermag. Dann wird lediglich der Nickname sowie der abgeänderte Einladungstext übertragen. Dem Empfänger steht diese Editierfunktion nicht zur Wahl – sobald dieser die Freundesanfrage akzeptiert, pusht Game Center auch den Klarnamen zurück an den Absender. (lbe)

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