Apples MacBook Air 2020 mit Sonder-Prozessoren von Intel

Im stärksten Modell werkelt Intels Core i7-1060NG7 mit erhöhter Taktfrequenz und kleinerem Träger, der ein kompakteres Mainboard ermöglicht.

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(Bild: Apple)

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Intel hat drei Mobilprozessoren in seine Ark-Datenbank eingetragen, die Apple in der 2020er-Generation seiner MacBooks Air einsetzt: den Core i7-1060NG7, Core i5-1030NG7 und Core i3-1000NG4. Bei den N-Versionen handelt es sich um sogenannte „Off-Roadmap-Prozessoren“, die Intel auf speziellen Wunsch großer Kunden hin auflegt.

Bei den zwei Vierkernern Core i7-1060NG7 und Core i5-1030NG7 hat Intel die Thermal Design Power (TDP) von 9 auf 10 Watt erhöht, was in höheren Basistaktfrequenzen resultiert. Der Core i7-1060NG7 rechnet mit 1,2-3,8 GHz statt 1,0-3,8 GHz. Der Core i5-1030NG7 übersteigt die Gigahertz-Marke mit 1,1-3,5 GHz statt 0,8-3,5 GHz. Der Zweikerner Core i3-1000NG4 verweilt bei 9 Watt und 1,1-3,2 GHz.

Eine größere Änderung betrifft den Träger, auf dem der Siliziumchip sitzt: Normalerweise ist dieser 26,5 mm × 18,5 mm groß, bei den N-Versionen schrumpft er jedoch auf 22 mm × 16,5 mm. Apple gewinnt dadurch Platz auf dem Mainboard für andere Komponenten.

Die drei Prozessoren Core i7-1060NG7, Core i5-1030NG7 und Core i3-1000NG4 gehören derweil der Mobilfamilie Ice Lake-Y an, die Intel mit Strukturen von 10 Nanometern fertigt. Apple gehört zu den prominentesten Abnehmern dieser Stromsparmodelle – viele andere Hersteller setzen die U-Prozessoren mit 15 Watt TDP auch in günstigeren Notebooks ein. Der Vorgänger Amber Lake-Y (Core i-8000Y) kam im MacBook Air 2019 mit maximal zwei CPU-Kernen daher.

In Deutschland lässt sich das MacBook Air 2020 in zwei Versionen mit Core i5-1030NG7 und Core i3-1000NG4 für 1500 beziehungsweise 1200 Euro vorbestellen. Die Auslieferung soll Mitte April beginnen. (mma)