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Apples MacBook Air: Ein spannender Kompromiss

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Apple gelingt mit dem MacBook Air ein neuer und spannender Kompromiss aus den für Subnotebooks wichtigen Eigenschaften: Die Kombination aus 13,3-Zoll-Display, weniger als 1,5 Kilogramm Gewicht und Prozessortaktraten von bis zu 1,8 GHz ist bisher genauso unerreicht wie die extrem flache Bauform. Das vormals dünnste Notebook war Sonys auf der CeBIT 2004 präsentierte Vaio VGN-X505 mit 10-Zoll-Display.

Um ein noch flacheres Notebook zu bauen, musste Apple viele Komponenten weglassen; den Anwender mag am härtesten treffen, dass nur eine einzige USB-Buchse vorhanden ist und dass UMTS fehlt. Bei allem Stolz schoss Steve Jobs bei der Präsentation aber über das Ziel hinaus, als er es mit dem Sony Vaio VGN-TZ verglich und dieses als zu dick beschrieb. Denn im VGN-TZ stecken die ganzen Eigenschaften, die beim MacBook Air fehlen: DVD-Brenner, Modem, LAN, FireWire, Speicherkarten-Slot, Mikrofoneingang, ExpressCard-Slot, ein RAM-Steckplatz zum nachträglichen Einbau von Arbeitsspeicher und wahlweise auch ein UMTS-Modul samt SIM-Karten-Slot.

Interessanter wären Vergleiche mit anderen Subnotebooks gewesen, die nach ähnlichen Zielvorgaben wie das Air designt sind – Flundern ohne optisches Laufwerk wie das Fujitsu Siemens Lifebook Q messen an der dicksten Stelle ebenfalls nur knapp unter zwei Zentimetern. Auch sieht das Gewicht des MacBook Air von 1,36 Kilogramm im Vergleich zu den Superleichtgewichten wie dem Lifebook Q (1 kg), dem Samsung Q40 (1,1 kg) und vor allem dem extrem leichten Toshiba Portégé R500, das sich auf 800 Gramm abspecken lässt, nicht sensationell aus.

Eine erste Einordnung des MacBook Air in den spannenden Kreis der Subnotebook-Konkurrenz bringt der Artikel

(jow)

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